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Was deine Haare im Sommer brauchen!

Salzwasser, Wind und Hitze - diese Kombi ist der pure Horror für unser Haar. Es verliert seinen natürlichen Schutzfilm, trocknet aus, wird spröde und splissanfällig. Wir verraten dir, wie du deine Mähne halbwegs unbeschadet durch den Sommer bringst!


Was deine Haare im Sommer brauchen!
© iStock
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Vorsicht bei Stylingprodukten
Viele Stylingprodukte enthalten Alkohol, der das Haar nur noch mehr austrocknet. Verzichte daher gerade, wenn du dich viel in der Sonne aufhältst auf Haarspray, Gel und Konsorten. Sie sehen bestimmt auch ohne glänzend aus! Mittlerweile gibt es aber auch extra Pflegeserien, die UV-Schutz enthalten. Oder du bändigst deine Haare mit etwas Hitzeschutz!

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Gut behütet
UV-Strahlen sind nicht nur für die Haut, sondern auch fürs Haar gefährlich. Ein Hut mit breiter Krempe bietet den besten Schutz. Die sind dieses Jahr zum Glück auch wieder supermodern. Wer weniger auf Hüte steht, kann auch zum Sonnenschutzspray greifen. Er bewahrt den natürlichen Schutzfilm der Haare.

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Richtig stylen
Verzichte auf Haarringerl oder Bobby Pins aus Metall. Die erhitzen sich nämlich in der Sonne und lassen das Haar durch die zusätzliche Reibung leichter abbrechen. Greif' lieber zu den Teilen aus Plastik. Die machen auch keinen hässlichen Knick im Haar!

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Haar anfeuchten
Feuchte das Haar am besten durch eine kurze Dusche an, bevor du ins Meer oder das Schwimmbecken hüpfst! Ist es erst mal nass, nimmt es nicht mehr so viel Salz oder Chlor auf und wird so weniger stark strapaziert.
Tipp: Vorausgesetzt, dir ist es nicht zu blöd, nimm' eine Sprühflasche mit Wasser mit an den Strand, so kannst du dich zwischendurch immer wieder erfrischen, ohne ganz ins Wasser zu müssen, und die Haare anfeuchten!

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Föhnen trotz Hitze
Die Sonne trocknet das Haar zwar auch recht rasch, bleicht es aber aus und macht es spröde. Hast du Farbe im Haar und verzichtest lieber aus Sonnen-Highlights, die Mähne besser föhnen. Das aber möglichst kalt, denn je heißer die Luft, umso schlechter fürs Haar. Das ist in den Hitzemonaten aber ohnehin angenehmer!

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Nach dem Baden waschen
Die Meerkristalle wirken wie kleine Brenngläser und Chlor trocknet das Haar extrem aus. Daher ist nach dem Bad im Meer oder Pool eine Haarwäsche angesagt. Wer nicht waschen will, sollte eine Badehaube aufsetzen. Die sind leidergottes noch immer nicht modisch. Aber versuch' dich doch einfach mal als Trendsetterin. Was die in New York und Paris können, können wir schon lange! Und in schwarzer Turbanoptik kommen die ehrlichgesagt sogar ganz schick daher!

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Selbst gemacht
Eine Avocado-Maske macht das Haar geschmeidig und glänzend. Dafür das Fleisch einer Avocado mit einer Gabel zu Brei drücken und mit zwei Eidottern vermengen (bei fettigem Haar die Dotter durch zwei Esslöffel Joghurt ersetzen). Die Paste im handtuchtrockenen Haar verteilen und 20 Minuten lang einwirken lassen. Danach mit lauwarmem Wasser gut ausspülen. Zu faul? Einfach eine fertige Haarmaske kaufen. Im Sommer freut sich das Hauphaar über wöchentliche Pflegeeinsätze!

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Spitzen schneiden Besonders gerne verknoten bereits strapazierte, trockene Haarspitzen. Und spätestens beim Kämmen brechen sie dann auch noch ab. Verabschiede dich sich also am besten schon vor dem Urlaub von deinen spröden Haarspitzen. Obendrauf gibt’s vom Profi noch eine Extraportion Pflege, die die Haare widerstandsfähiger gegen Sonne und Meersalz machen.

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