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SOS bei ersten Falten: WOMAN
verrät Ihnen die besten Tipps

Was tun, wenn die ersten Falten auf der Stirn oder rund um die Augen nicht mehr zu ignorieren sind? Wir verraten Ihnen die besten Tipps.


SOS bei ersten Falten: WOMAN
verrät Ihnen die besten Tipps
© Thinkstock

Erkannt:
Was sind „die ersten Fältchen“ überhaupt und wie entstehen sie?
Bei den ersten Linien handelt es sich meist um Mimikfältchen, z. B. Querfalte an der Stirn oder Lachfalten im Mundbereich, die auch schon in sehr jungem Alter sichtbar sein können und durch den Alterungsprozess immer tiefer werden. Ab Ende zwanzig lässt die Produktion von Kollagen – dem „Stützgerüst“ der Haut – und feuchtigkeitsbindender Hyaluronsäure nach. Die Haut verliert dadurch an Elastizität, und die ersten Falten werden deutlich sichtbar.

Gepflegt:
Was tun, wenn sie da sind?
Die Haut braucht nun intensive Feuchtigkeit und Schutz, eine gut durchfeuchtende Gesichtscreme ist daher optimal. Für die Augenpartie dürfen die Produkte reichhaltiger sein, da sich hier weniger Hautoberflächenfett und Feuchtigkeitsdepots befinden und daher „Knitterfältchen“ leichter entstehen. Übrigens ist vorher gründlich gereinigte Haut aufnahmefähiger für die Wirkstoffe der nachfolgenden Pflege!

Geschützt:
Wie kann ich sie verhindern?
Ganz verhindern kann man Falten aufgrund des Alterungsprozesses nicht. Man kann jedoch achtsamer mit der Haut umgehen und so tiefere oder zu viele Falten verhindern. Denn Sonnenbäder ohne passenden UV-Schutz oder Solariumbesuche sorgen für einen stärkeren Abbau des Bindegewebes und trocknen die Haut zusätzlich aus – so entstehen in kurzer Zeit schon viele Falten. Auch Rauchen ist schädlich – und das nicht nur für die Gesundheit: Nikotin beeinträchtigt nämlich ebenso die Hautelastizität.

Vorgesorgt:
Wann soll ich mit speziellen Anti-Aging-Produkten starten?
Ab Ende zwanzig sind Anti-Aging-Produkte ratsam. Aber Achtung: Manche Faltencremes sind für reifere Haut ab 40 bestimmt und bewirken bei jüngeren Frauen häufig Unreinheiten, da sie sich wie ein Ölfilm auf die Haut legen. Wer sich beim Produkt nicht entscheiden kann, soll eine gute Kosmetikerin zu Rate ziehen.

Unterstützung:
Welche Tricks können helfen?
Im Kampf gegen die gemeinen Trockenheitsfältchen ist einmal wöchentlich eine Feuchtigkeitsmaske sehr hilfreich, weil sie die Haut zusätzlich mit Wirkstoffen versorgt. Für schnelle, kurzlebige Effekte wurden sogenannte „Wrinkle-Filler“ entwickelt – super für den strahlenden Auftritt Abend! Vermeiden Sie unbedingt das gängige „An-den-Augen-Zupfen-und-Zerren“ beim Schminken. Es belastet die empfindliche Augenpartie zu stark. Die oft propagierte Gesichtsgymnastik regt zwar die Durchblutung an, kann aber auch Falten vertiefen – nicht übertreiben!

Fachlich:
Wie wirkt eigentlich...?
Was die gängigsten Inhaltsstoffe von Anti-Aging-Produkten alles können: Q 10 ist ein hauteigenes Koenzym, das für den Zellschutz verantwortlich ist. Vitamin C wirkt ebenfalls als zellschützendes Antioxidans, das die Kollagenbildung unterstützt. Hyaluronsäure bindet die Feuchtigkeit in der Haut und „polstert“ sie sanft auf. Retinol regt die Zellteilung an und klärt das Hautbild.