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SOS Sommer

20x rasche Hilfe. Von A wie Augenentzündung bis zu Z wie Zahnweh im Urlaub – WOMAN sagt, was im Akutfall hilft und wie Sie wirkungsvoll vorbeugen.


SOS Sommer
© Andrea Anders

Damit die Schattenseiten des Sommerurlaubes nicht überhand nehmen, kalkulieren Sie Gesundheitsrisiken und mögliche Wehwehchen schon vor Reiseantritt ein. Denn ob beim Baden oder Wandern – überall können kleine Malheurs und Blessuren lauern: Insektenstiche, Blasen an den Füßen, Ausrutscher mit falschem Schuhwerk oder Sonnenbrand haben jetzt nämlich Hochsaison. Wenn Sie aber klug vorbeugen oder rasch zur Selbsthilfe greifen, können Sie den Urlaub schon bald wieder unbeschwert genießen. Damit Sie sich und Ihre Familie auch effizient und schnell selbst verarzten können, darf eine gut bestückte Reiseapotheke, besonders auf Fernreisen, in keinem Feriengepäck fehlen. Ihr Apotheker berät Sie gerne bei der Zusammenstellung, passend zu Ihrem Reisestil, dem Reiseziel, Ihren persönlichen Bedürfnissen und gesundheitlichen Problemen.

Flugreise. Tragen Sie Kleidung, die nicht beengt. Ziehen Sie im Flugzeug die Schuhe aus, um ein Anschwellen der Füße zu verhindern. Bewegen Sie Füße und Waden, und gehen Sie wenigstens einmal pro Stunde ein paar Schritte umher, um die Thrombosegefahr zu senken. Viel alkoholfreie Flüssigkeit trinken.

Reisekrankheit. Sitzen Sie im Schwerpunktbereich des Flugzeugs (Tragflächen), denn diese Stelle bietet die geringsten Bewegungsreize. Versuchen Sie, die Flugbewegungen des Flugzeugs auch bei Kurvenflug mitzumachen. Vermeiden Sie zusätzliche Kopf- und Augenbewegungen (dazu zählt auch Lesen). Im Auto besser vorne sitzen, im Zug immer in Fahrtrichtung. Ausgiebiges Essen kann ebenso die Reisekrankheit fördern wie Alkohol, Kaffee oder andere Lebensmittel, die den Magen belasten. Medikamente aus der Apotheke (z.B. Travel-Gum) helfen vorbeugend. Homöopathische Mittel wirken ebenfalls ausgezeichnet gegen Übelkeit. Einen Tag vor Beginn der Reise und während der Reise 3–5 Globuli Anamirta cocculus D4.

Beanspruchte Füße. Heißen Fußsohlen sollte man Abreibungen mit Eis-Gel gönnen. Um einer Blasenbildung an den Füßen vorzubeugen, Anti-Blasen-Sticks anwenden (z.B. von Compeed). Bereits bestehende Blasen niemals aufstechen, es besteht höchste Infektionsgefahr! Schmerz und Druck lindert ein spezielles Anti-Blasen-Pflaster mit Hydrogel, das die Feuchtigkeit aufsaugt (z.B. von Scholl). Das Einschneiden oder Wundscheuern durch Sandalen oder High Heels verhindern transparente Gel-Riemchenstreifen (z.B. von Hansaplast). Erhältlich in Apotheke und Drogerie.

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