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SOS-Winter-Tipps

Rissige Hände, trockene Lippen und sprödes Haar im Winter? Wir verraten euch die wichtigsten SOS-Winter-Pflegetipps!

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SOS-Winter-Tipps
© Corbis

Trockene Haut
Warme Heizungsluft entzieht der Haut Feuchtigkeit. Daher sollte man im Winter für eine fetthaltigere Tagespflege sorgen. Fettreichen Creme sind ideal geeignet und es empfiehlt sich, die gewissen Körperstellen regelmäßig damit einzucremen. Sie versorgen nämlich die Haut mit Lipiden und verhindern, dass sie trocken wird, oder schuppt. Besonders gut sind Cremen die Glyzerine und Harnstoff enthalten.
Aber Achtung: die Feuchtigkeit aus normalen Tagescremen kann durch den hohen Feuchtigkeitsanteil zu kleinen Erfrierungen führen! Und auch Nachtcremen sollte man vermeiden, denn sie enthalten zwar mehr Fett, aber keinen Lichtschutz. So würde man lediglich die lichtbedingte Hautalterung vorantreiben.

Spröde, trockene, rissige Lippen
Die dünne Lippenhaut leidet ganz besonders unter dem Wechsel von Kälte und Heizungswärme. Um trockene und offene Lippen zu vermeiden und damit weniger anfällig gegenüber Keimen und Bakterien zu machen, sollten fetthaltige Pflegeprodukte mit Bienenwachs, Jojoba- oder Mandelöl verwendet werden. Wer regelmäßig länger im Freien ist (vor allem beim Skifahren auf den Bergen) sollte im Winter zu einem Lippenbalsam mit Lichtschutzfaktor 30 greifen.
Wichtig: Die Lippen möglichst wenig mit der Zunge befeuchten, denn dies trocknet die empfindliche Haut besonders schnell aus und macht sie rissig.

Trockene Augen
Wenn die Augen brennen, helfen nicht nur spezielle Feuchtigkeits-Tropfen. Auch eine Wasserschale auf der Heizung kann schon Abhilfe schaffen, weil sie mehr Luftfeuchtigkeit in den Raum bringt. Auch häufiges Blinzeln sorgt dafür, dass mehr Tränenflüssigkeit produziert wird. Das lindert das Brennen der Augen ebenfalls und man muss nicht sofort in die nächste Apotheke rennen.

Rissige Hände
Kälte setzt auch unseren Händen ordentlich zu, sie trocknen schnell aus und bilden Risse. Deswegen muss man sie im Winter mehrmals täglich eincremen, sobald ein Spannungsgefühl oder Rauheit auftritt. Außerdem sollte man nicht vergessen, Handschuhe anzuziehen, wenn man hinaus in die Kälte geht.
Bei ganz besonders wunden Händen, empfiehlt es sich die Hände vor dem Schlafengehen kräftig einzucremen und dann dünne Baumwollhandschuhe in der Nacht zu tragen.

Haarprobleme
Hauben reiben die Schuppenschicht der Haare auf, weshalb sie brüchig und spröde werden. Fliegende (also statisch aufgeladene) Haare und trockene Kopfhaut machen uns daher vor allem auch im Winter schwer zu schaffen. Da Kopfbedeckungen wie Wollmützen diesen Effekt leider noch verstärken, wäre es besser frische Luft an die Haare zu lassen - auch wenn es kalt ist! Ab und zu ein Haaröl einmassieren, hilft ebenfalls besonders gut.