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Der Bürgermeister von Bologna sagt: Spaghetti Bolognese ist "Fake News"

Der Bürgermeister der italienischen Stadt Bologna hat auf Twitter das Unglaubliche enthüllt: Spaghetti Bolognese kommt nicht aus Bologna!

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spaghetti bolognese
© istockphoto.com

Manche Sachen hinterfragt man gar nicht, außer jemand kommt und lässt die Bombe platzen, dass alles, was man geglaubt hat, eine Lüge ist. Virginio Merola, der Bürgermeister von Bologna, hat jetzt auf Twitter eine solche Bombe platzen lassen, als er verlautbarte, dass das vermeintliche Nationalgericht der Stadt gar nicht aus Bologna kommt.

Es handelt sich dabei um Spaghetti Bolognese, was eigentlich den Stadtnamen im Titel trägt. Doch laut Merola ist das "Fake News". In seinem Tweet schreibt er: "Liebe BürgerInnen, ich suche nach Bildern von Spaghetti Bolognese - rund um den Globus und im Zusammenhang mit Fake News."

Merola sammelt diese Bilder für eine Ausstellung in FICO Eataly World, dem größten Themenpark für Essen. In einem Interview mit dem italienischen TV meinte Merola sogar, dass Spaghetti Bolognese gar nicht existiert. Aber das sei nicht schlimm, weil es ja so viele andere Gerichte gibt, für die Bologna in Italien bekannt ist. Das wären zum Beispiel Lasagne, Tagliatelle oder Tortellini.

Dem Aufruf des Bürgermeisters sind übrigens schon viele Menschen gefolgt. Sie posten Bilder von dem Gericht auf Speisekarten, Kreidetafeln, Saucen-Mischungen im Supermarkt und von Rezeptbüchern.

In italienischen Lokalen kann man auch normalerweise keine Spaghetti Bolognese bestellen. Das heißt dann "Ragù alla Bolognese". Außerdem essen die ItalienerInnen die fleischige Sauce nur selten mit Spaghetti. Vielmehr greifen sie zu Nudeln, die dicker sind und deshalb die Sauce besser halten können, zum Beispiel Tagliatelle.

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Thema: Ernährung

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