Ressort
Du befindest dich hier:

Sparen mit 20

Die Ausbildung ist noch voll am Laufen, oder man steigt gerade ins Jobleben ein: Wer hat in dieser Phase schon Geld übrig, um an seine Zukunftsvorsorge zu denken? Selbst für die Rücklage eines Notgroschens geht sich ja oft kaum etwas aus. Klar, für junge Menschen sind die Pensionsjahre noch in weiter Ferne. Aber dennoch ist es nicht ratsam, das Thema Altersabsicherung zu lange vor sich her zu schieben. Je früher man damit beginnt, desto mehr kann man aus seinem Ersparten herausholen. Selbst wenn vorerst nur ein Mini-Budget gespart werden kann.


Sparen mit 20
© Freepik

Der wichtigste Tipp von Finanzmanagerin Larissa Kravitz: „Nur keine Schulden machen! Denn nichts erschwert den Vermögensaufbau mehr, als teure Dispo-Zinsen auf dem Gehaltskonto oder einem Kredit für einen 128-Zoll-TV oder ein Auto hinterherzuverdienen. Besser ist es, einen Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto anzusparen, von dem sich plötzlich anfallende Reparaturen oder die Kaution der neuen Wohnung bezahlen lassen.“

Vorausschauend anlegen. Je jünger man ist, desto weiter kann man für die Zukunft planen und umso riskantere Veranlagungen über-legen, meint die Expertin. Sparpläne für ETFs gibt es bei manchen Banken oder Brokern bereits ab 30 Euro. Das ist eine Summe, die man auch als junger Mensch aufbringen kann. Als Notgroschen ist eine Ersparnis von drei bis sechs Monatsgehältern oder Fixkosten ideal. Hat man seinen ersten Job, so empfiehlt es sich, in den Anfangsjahren jeweils einen Teil das Urlaubs- und Weihnachtsgeldes zur Seite zu legen. Das Notgeld ist jedoch keine Veranlagung, sondern als Hilfe in schwierigen Zeiten gedacht. Noch ein Tipp: Lass dir deine Vorsorge schenken. Statt eines langweiligen Präsents könnte deine Familie dich zum Geburtstag oder zu Weihnachten mit einem kleinen Goldbarren oder einer Goldmünze überraschen.