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8 Spartipps: So gleichen Sie steigende Energiekosten aus

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8 Spartipps: So gleichen Sie steigende Energiekosten aus

8 Spartipps: So gleichen Sie steigende Energiekosten aus

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Angesichts der hohen Energiepreise lohnt sich Sparen an anderer Stelle umso mehr. Ein Blick ins Haushaltsbuch zeigt: Allein der Wechsel der Versicherungen kann fast 170 Euro pro Jahr ausmachen.

Im Alltag wird vieles teurer. An manchen der Posten lässt sich nur schwer einsparen. Doch es gibt durchaus Sparoptionen, die in der Krise ein paar Euro sichern. Der Tipp: Nur langfristige Änderungen können tatsächlich helfen, nicht ungewollt in die Schuldenfalle zu rutschen.

Das meiste Einsparpotenzial gibt es im Bereich der Mobilität. Das Auto etwa belastet das Konto erheblich mehr als womöglich auf den ersten Blick erwartet. Ein Fahrrad kostet in der Anschaffung zwar zunächst Geld, spart aber im Unterhalt viel ein.

Bei kurzen Strecken - diese liegen bei maximal acht Kilometern, die sonst mit dem Auto zur Arbeit zurückgelegt werden - mache sich außerdem der zeitliche Unterschied kaum bemerkbar.

Wer nicht ganz auf das Auto verzichten kann, kann über Carsharing nachdenken. Aber auch Fahrgemeinschaften sparten Kosten für Bahntickets, Sprit und das Leihauto ein. Eine Option kann zudem das Teilen eines Autos mit den Nachbarn sein.

Bei Strom- und Gasverträgen kann sich ein Vergleich lohnen.

Auch hier liegen ein paar zusätzliche Euro versteckt. Es gibt drei Posten, bei denen sich Geld sparen lässt.

Keine Neuverträge oder Vertragsverlängerungen mit (erneut) 24 Monaten Mindestlaufzeit abschließen. Das ist etwa der Fall, wenn der Kunde sich ein vermeintlich günstiges Vertragshandy wünscht. Denn Anbieter melden sich dann kurz vor Ablauf dass bisherigen Vertrags und bieten eine erneute Verlängerung um weitere 24 Monate an. Diese wird dann an einen laufenden Vertrag angehängt. Darum ist es nicht unrealistisch, dass man für die nächsten 30 Monate gebunden ist.

Achtung vor Einsteigerverträge im Mobilfunk, diese könnten sehr teuer ausfallen. Genauso gut kann man einen Prepaid-Vertrag abschließen, der ebenfalls fünf GB bietet und wenig kostet. Der Vorteil: Er ist jederzeit kündbar, indem die Karte einfach nicht mehr aufgeladen wird.

Sparen beim Festnetz: Weil es den Festnetz-Anschluss in der Regel noch in Kombination mit dem heimischen Internetanschluss gibt, hängen die Kosten dafür von der Daten-Höchstgeschwindigkeit ab. Nicht für das Arbeiten im Homeoffice oder für Gamer geeignet, aber für jene, die zu Hause zur wenig das Interent nutzen: Die Datengeschwindigkeit auf 16 Megabit pro Sekunde drosseln, das reicht für Singles aus.

Verbraucher sollten, sobald Gebühren für das Girokonto anfallen, über einen Wechsel nachdenken. Es kann sich lohnen, zu einem Online-Konto oder einer Direktbank zu wechseln.

Um seine Kosten im Blick zu behalten, ist es hilfreich, mehr mit Bargeld zu bezahlen. Am besten man stellt sich selbst vor dem Einkauf nur eine bestimmte Summe zur Verfügung, die nicht überschritten werden darf.

Die Zinsen für Dispokredite sind hoch und belasten das Budget. Eine Alternative können günstigere Ratenkredite sein. So wird das Konto nicht überzogen und man kommt schneller aus den roten Zahlen heraus.

Die Alternative: Um ein Familiendarlehen bitten.

Sparerinnen und Sparer können ihre monatliche Rate senken oder ganz aussetzen. Denn wenn das Geld gerade so bis zum Ende des Monats reicht, kann eben nicht mehr so viel gespart werden. Bei anderen Sparprodukten ist es oft ebenfalls möglich, die Sparrate anzupassen.

Bei der Altersvorsorge gilt, wie bei allen anderen Sparprodukten auch: Eine Kündigung ist immer die schlechteste Option. Lieber den Anbieter kontaktieren und alternative Lösungen finden. Bei vielen Vorsorgeprodukten kann man sich vorübergehend beitragsfrei stellen lassen oder die Beiträge stunden.

Im Posten "Versicherung" verstecken sich oft viele verschenkte Euro. Man kann etwa bei der Kfz-Versicherung Geld einsparen.

Zum Beispiel: Das Auto ist in die Jahre gekommen und man kann bereits auf den Vollkasko-Schutz verzichten. Haftpflicht und Teilkasko kommen Versicherte deutlich günstiger. Wer noch dazu von der monatlichen oder quartalsweisen Zahlweise auf jährliche Zahlweise umstellt, kann weitere Euros einsparen.

Wer weitere alte Versicherungen findet, kann auch hier nachjustieren. Bei der Reisegepäckversicherung zum Beispiel, die das Resultat einer vor Jahren online gebuchten Reise ist. Ohne sie lassen sich unter Umständen mehr als 100 Euro pro Jahr sparen.

Und auch bei der Haftpflichtversicherung empfiehlt Opfermann einen Blick auf die Zahlen. Wer Vergleichsportale durchstöbert und günstigere Anbieter findet, kann seiner Rechnung nach rund 40 Euro einsparen.