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Training in der Hitze? Diese Tipps halten dich fit!

Nur weil es heiß ist, heißt das nicht, dass man keinen Sport machen darf! Doch man sollte noch besser auf den eigenen Körper hören und sich an diesen Tipps orientieren:

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sport sommer
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Der Körper funktioniert am besten, wenn auch die Luft eine Körpertemperatur hat. Natürlich wäre das die Idealbedingung für eine perfekte Workout-Session, doch meistens ist es kälter oder viel wärmer. Und vor allem bei Hitze hat man nicht wirklich Lust, das Trainingsbein zu schwingen. Oder man ist sich nicht sicher, ob man die eigene Gesundheit so nicht unnötig in Gefahr bringt. Doch keine Sorge: selbst knapp über 30 Grad ist es für einen gesunden Körper vollkommen okay, wenn man Sport macht. Ab 35 Grad heißt es je nach Sportart abwägen, ob es sein muss. Und vor allem ältere Menschen und Kinder sollten bei solchen Temperaturen eher auf zu viel körperliche Anstrengung verzichten.

Trotzdem wäre es töricht, einem sportlichen Menschen bei 30 Grad vom Training abzuraten. Man sollte nur vermehrt auf den eigenen Körper achten und sich an folgende Tipps halten - dann klappt es auch mit der Fitness-Session in der Hitze:

Gute & schlechte Sportarten Okay, jede Bewegung ist super! Aber nicht bei 30 Grad plus. Wer einen wirklich schattigen Fleck kennt, kann natürlich auch draußen laufen gehen, aber vielleicht geht man doch lieber ins Fitnessstudio. Sowieso: an solch heißen Tagen spricht wirklich einiges für ein gut runtergekühltes Sportstudio. Und natürlich sind Wassersportarten auch eine sehr gute Idee! Radfahren ist ebenfalls angenehm, vor allem aufgrund des Fahrtwindes. Doch zu lange sollte man nicht in der prallen Sonne fahren. Tätigkeiten, die man längere Zeit in der Sonne macht, lieber auf den Abend verschieben oder nur betreiben, wenn man die meiste Zeit im Schatten ist. Allgemein guter Tipp: Morgens oder abends sporteln und die Zeit zwischen 12 und 4 Uhr meiden!

Trink das! Viel trinken ist klar! Doch beim Sport kommt man Schweiß-technisch schon an die eigene Grenze. So wird auch wichtiges Salz ausgeschieden, das durch ein stinknormales Wasser nicht ausgeglichen werden kann. Magischer Sommersport-Drink: Ein leicht verdünnter Fruchtsaft mit einer Prise Salz . Klingt zwar nicht lecker, doch der Elektrolytehaushalt wird es danken.

Richtige Kleidung. Luftdurchlässig, leicht und nicht zu dick! Moderne Sportkleidung ist darauf ausgelegt, schnell zu trocknen und atmungsaktiv zu sein. Doch das allerwichtigste Accessoire ist eine Kopfbedeckung ! Denn egal wie wolkig oder schattig es sein mag, die Sonne brennt herunter! Und einen Hitzeschlag oder Sonnenstich können eine Kappe oder ein Kopftuch leicht verhindern. Auch nicht auf die Sonnenbrille vergessen! Am besten eine tragen, die 70 bis 80 Prozent des Lichts absorbiert. Und bei Kappe wie bei Brille gilt: immer aufgesetzt lassen, auch wenn die Sonne hinter den Wolken verschwindet!

Sonne: Freund & Feind Zur Kopfbedeckung und zur Sonnenbrille kommt noch ein essenzielles Accessoire hinzu: Sonnencreme. Egal, wie sehr man sich einen anständigen Sommerteint wünscht - riskiere niemals die Gesundheit deiner Haut! Kaufe eine starke, schweiß- und wasserfeste Sonnenlotion, die nicht klebt, sondern schon nach kurzer Zeit in die Haut einzieht (zB. Daylong). Geheimtipp: Sonnenschutz für sensible und allergische Haut ist oft geruchlos und zieht besonders schnell ein.

Und nach dem Training? Nach dem Training würde man sich am liebsten in ein Eisbad werfen, aber das sollte man lieber nicht tun. Man darf den Körper niemals zu schnell abkühlen, denn das kann das Immunsystem durcheinanderbringen. Lieber lauwarm duschen! Wenn man rausgeht, dann eincremen nicht vergessen. Und dann trinken, trinken & trinken! Gute Snacks sind Gurken, Tomaten, Melonen, Pfirsich, Orangen, Beeren - am besten direkt aus dem Kühlschrank!