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Redakteurinnen testen Fitness-Tools

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In der aktuellen Ausgabe stellen fünf Redakteurinnen coole Fitness-Tools vor. Auf WOMAN.at berichten sie im Detail, was man mit den Geräten alles machen kann und was sie wirklich bringen.


Wonder Core Smart: Melanie Zingl, 27 © Bild: WOMAN

Wonder Core Smart: Melanie Zingl, 27

Nach jahrelangen Verspannungen hat mir meine Ärztin geraten, die gesamte Oberkörpermuskulatur zu trainieren. Dem Wonder Core Smart ist auch eine Trainings-CD beigelegt, mit der man ein Full-Body–Workout machen kann, ich habe mich aber auf die Nacken- und Rückenmuskulatur fokussiert.

Der Wonder Core Smart ist ein kleines Trainingsgerät (lässt sich praktisch unter dem Bett verstauen!), der wie eine Art Presse funktioniert. Man muss die Griffe mit Armen, Rücken oder Beinen (je nachdem, was man trainieren will) nach unten drücken. Mit zwei Schrauben kann man dabei den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Mein erster Trainingsvorsatz war bescheiden: zehn Minuten tägliches Workout (Kann man dann überhaupt von Workout reden?)! Also habe ich mich hingesetzt und hinter dem Rücken die Hanteln immer wieder langsam und kontrolliert nach unten gepresst. Klingt total simpel, ist es auch. Zumindest die Technik. Einfach ist es nämlich trotzdem nicht, weil man ordentlich viel Kraft aufbringen muss. Nach zehn Minuten bin ich dabei beim ersten Mal schon ziemlich ins Schwitzen gekommen. Wenn man es länger und regelmäßig macht, gewöhnt man sich natürlich an das Training. Nach zwei Wochen habe ich die Einheiten deshalb auf 15 bis 20 Minuten ausgeweitet.

Die ersten Tage brachten Muskelkater – Autsch! Meine Arme haben sich wie Pudding angefühlt. Mittlerweile – zwei Wochen später – fühlt sich meine Rückenmuskulatur deutlich kräftiger an. Und auch meine Oberarme werden langsam definiert. Das spornt natürlich an! Wenn sich jetzt auch noch die Nackenverspannungen lösen, bin ich zufrieden!

Es geht schnell – das gefällt mir am besten! Man muss nicht ins Fitnesscenter gehen, braucht sich keine Laufkleidung anziehen, sondern kann direkt nach dem Aufstehen starten. Oder auch noch schnell abends vor dem Schlafengehen noch eine kurze Einheit einlegen. Außerdem sind die Übungen einfach zu verstehen.

Weniger gut ist der Wonder Core Smart, meiner Meinung nach, für die auf der Verpackung beschriebenen Übungen wie Sit-ups, Liegestütze und Brücke – die sind ohne Gerät anstrengender und effektiver. Für Anfänger ist das Gerät aber trotzdem empfehlenswert, da es unterstützend wirkt.

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