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7 Wege, um 2020 sportlicher zu werden – ohne sich (wieder mal) im Fitnessstudio anzumelden

Du hast es satt, dich immer wieder im Fitnessstudio anzumelden und dann nur ein paar Mal im Jahr hinzugehen? Sieben einfache Methoden für mehr Sport im Alltag!

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sport zuhause fit werden
© iStock

Wie kommt es, dass man sich jedes Jahr vornimmt, fitter zu werden und dann Monate später als Karteileiche eines Fitnessstudios endet?! Das gilt natürlich nicht für all jene, die sowieso sportlich unterwegs sind. Wir sprechen hier von den selbsternannten Sportmuffeln, die alles für ein bisschen mehr Fitness-Liebe geben würden.

Und weil mit 2020 ein neues Jahrzehnt begonnen hat, sind wir schwer dafür, *jetzt* mit der Selbstbelügerei aufzuhören. Gehst du gern ins Fitnessstudio? Nein? Warum, zur Hölle, meldest du dich dann immer wieder an?! Denn man kann auch ohne Mitgliedschaft durchaus fit werden. Hier sind 7 Möglichkeiten, ein bisschen mehr Sport in deinen Alltag zu integrieren:

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Computerspiele nicht unterschätzen: Klingt nach dem genauen Gegenteil eines fitten Lebensstils, aber wir meinen ja auch nicht "Call of Duty" oder "Fortnite". Es geht um "Just Dance"! Bei diesem Spiel muss man Choreographien nachtanzen. Je besser man das macht, desto mehr Kalorien werden verbrannt.

Bei einer intensive Stunde des "Just Dance"-Tanzens sind das bis zu 400 Kalorien. Zum Vergleich: eine Stunde am Crosstrainer ergeben rund 375 Kalorien. Und man muss nicht einmal eine fancy Spiekonsole besitzen! Das Game gibt es mittlerweile sogar als App für den PC, Smart-TV oder fürs Tablet. Als Controller verwendet man ganz einfach das eigene Smartphone. Geheimtipp: Ältere Versionen sind günstiger und nicht minder lustig.

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Stiegen steigen: Leichter kann man Sport gar nicht in den Alltag integrieren! Hast du die Wahl zwischen Lift, Rolltreppe und Stiegen, dann wähle fortan immer letzteres. Dein Umfeld wird deinem Vorbild schneller folgen als du glaubst.

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Sportübungen für Zuhause – mit den richtigen Tools: Hast du ein Smart-TV? Gratuliere! Dein privates Fitnessstudio hat eröffnet. Auf YouTube findet man tausende Videos diverser Sportübungen. Stelle dir eine maßgeschneiderte Playlist zusammen – anfangs reichen mal 30 Minuten, später kann man das immer noch erweitern. Versuche nun, dein Workout mehrmals die Woche durchzuziehen.

Was dabei hilft? Ein paar Basic-Tools! Dabei muss man nicht sein Konto plündern. Diverse Diskonter haben mehrmals im Jahr tolle Angebote für Yoga-Matte, Gewichte & Co. Du willst dir aber wirklich nur eine Sache kaufen? Dann investiere in eine rutschfeste Matte! Auf dem Teppich oder Boden zu trainieren, macht auf Dauer nicht glücklich.

Tipps für die Basic-Ausstattung:

  • Yoga-Matte
  • Fitnessbänder
  • Ein, zwei Gewichte
  • Faszienrolle
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Einzelne Kurse belegen, statt eine Mitgliedschaft abzuschließen: Du willst neue Sportarten ausprobieren, deine Übungen unter Aufsicht machen oder einfach einen Fixpunkt pro Woche haben? Dann melde dich für einzelne Sportkurse an. Zum Beispiel bei den Volkshochschulen, den Universitäten (USI Kurse) oder in privaten Sportstudios!

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Zu Fuß zur Arbeit gehen: Gehen wird unterschätzt! Es steigert die Beweglichkeit, dadurch das Wohlbefinden und kann sogar das Diabetes-Risiko mindern. Wie immer gilt: Regelmäßigkeit & ein längerer Zeitraum verstärken vorher genannte Faktoren. Somit ist der Weg in die Arbeit perfekt geeignet. Denn wenn man nicht gerade neben dem Büro wohnt, kommt man locker auf 30 Minuten. Und wer Vollzeit arbeitet kommt so schon auf 5 mal die Woche spazieren!

Großer Bonus: Gehen fördert die Kreativität – man bekommt im wahrsten Sinne den Kopf frei. Oder man nutzt die Zeit, um ein neues Buch zu "hören" und mehr über aktuelle Themen in Podcasts zu erfahren.

Du wohnst zu weit von der Arbeit weg? Dann gewöhne dir an, eine oder mehrere Stationen früher aus den Öffis auszusteigen. Oder du parkst etwas weiter vom Arbeitsplatz weg. Du musst im Übrigen auch nicht beide Wege – morgens und abends – zu Fuß gehen: Lieber klein anfangen und bei Bedarf steigern!

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Einfach schwimmen: Wohnst oder arbeitest du in der Nähe eines Schwimmbades? Dann werde zur Wassernixe! Beim Schwimmen bewegst du schonend deine Muskeln und Gelenke und förderst deine Ausdauer. Außerdem kannst du im Schwimmbecken auch Fitnessübungen machen, die ebenfalls sehr effektiv sind. Klar, wenn man regelmäßig schwimmen geht, sollte man auch wieder in eine Zeitkarte investieren. Doch zumindest kann man sich der Sache auch ohne Bindung langsam annähern.

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Voller Körpereinsatz bei der Hausarbeit: Meinen wir nicht ganz ernst. Oder doch? Beim Staubsaugen, Wäsche Aufhängen & Co verbrennt man mehr Kalorien als gedacht. Hier findest du eine kleine Aufzählung des Putz-Workouts!

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Thema: Fitness