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Diese Steirerin erobert "The Voice of Germany"

Ihre Stimme zieht alle in den Bann. Judith Jandl, 27, aus der Steiermark hat mit ihrer Performance die Promi-Coaches zum Jubeln gebracht!

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Diese Steirerin erobert "The Voice of Germany"
© Privat

„Scheiße, ist mir aber eh wurscht!“, hätte Judith Jandl, 27, gesagt, wenn sich keiner der Stühle bei „The Voice of Germany“-Coaches umgedreht hätte. Konjunktiv. Denn ihr gelang die Höchstleistung: Sie hat gleich alle vier Coachingteams von ihrem Können überzeugt. „Ich war ziemlich nervös. Wenn du dein Geld mit Musik verdienst und bei so einer Show dann niemanden dazu bringst, zu buzzern, ist das bitter. Gleichzeitig hab ich mir gedacht: Es ist eine Fernsehsendung und kein Vorsingen für einen Job, den man wirklich braucht.“

Was ihr in Sachen Aufregung auch immer hilft: Tief durchatmen. „Ich war kurz der Meinung, Schnaps würde ebenfalls helfen. Dem war aber nicht so… Vor einer Audition hab ich mir mal einen Smoothie gekauft und eines von diesen Alk-Flascherln, die vorne an der Kassa stehen. Ich hab’s zusammengemischt und getrunken. Das war keine gute Idee! Ich musste die ganze Zeit aufstoßen und mir hat der Bauch weh getan.“

In Bühnen-Produktionen wie „Tanz der Vampire“, „Mozart“, „I Am From Austria“ und „Der Medicus“ hat die Wahlwienerin bereits mitgewirkt. Ihr nächstes Engagement: Eine der Hauptrollen in „Knie – das Circus Musical“ an der Seite von DSDS-Gewinner Alexander Klaws. Wo wir wieder beim Thema Castingshows wären. Die genießen ja eigentlich keinen allzu guten Ruf … Warum hat sie bei „The Voice of Germany“ mitgemacht? „Ein Musical-Kollege hat sich angemeldet und mich dazu motiviert, es ebenfalls zu probieren. Ich bin mitgefahren, denn im Endeffekt lohnt es sich. Als Künstler muss man Werbung für sich selbst machen. Das ist mühsam und eine Gratwanderung, weil es schnell auch unsympathisch wirken kann, wenn man sich hinstellt und sagt: ,Hey, schaut mich an, ich bin super!‘ Nur wenn man sich nicht zeigt, kann auch niemand auf einen aufmerksam werden.“

In Sachen Bühnenpräsenz gibt sie aktuell Vollgas. Ihr großes Ziel für die Zukunft: „Die Hauptrolle in ,Elisabeth‘.“ Und wo sieht sich Judith in zehn Jahren privat? „Ich wünsche mir viele Kinder und irgendwann möchte ich wieder daheim in der Steiermark leben.“

Jetzt aber trällert sie sich bei „The Voice of Germany“ mal so weit wie möglich Richtung Sieg. Die Songs, die sie performen muss, bekommt sie vorgeschrieben. Gibt’s für einen Profi wie sie eigentlich auch so etwas wie ein Alptraum-Lied? „Alles von Pink“, so Judith, „Das ist sauschwer, nachzusingen, weil’s so hoch ist. Das hört man nur nicht, weil ihre Stimmfarbe extrem tief ist.“ Kurze Gedankenpause, gefolgt von Gekicher. „Scooter fände ich ehrlich gesagt auch deppert.“

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