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„Sterben war nie eine Option!“

WOMAN-Chefredakteurin Euke Frank trifft nach 25 Jahren eine junge Frau wieder, die sich einst im Mutterleib mit HIV angesteckt hatte. Schirin Bogner, heute 35, über ihre berührende Geschichte, fehlendes Mitgefühl, Mut und Selbstliebe als Rettung.

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schirin bogner interview

Euke Frank und Schirin Bogner.

© Matt Observe

Ihre Geschichte bewegte Anfang der 90er Jahre ganz Österreich. Damals war Schirin Bogner, heute 35, die jüngste HIV-Positive des Landes und sterbenskrank. Das Mädchen wurde noch während der Schwangerschaft im Leib ihrer Mutter infiziert. Ihre Eltern waren beide drogenabhängig gewesen und hatten den damals tödlichen Virus in sich. Bekannt wurde das Schicksal von Schirin als sie vier Jahre alt war und den Kindergarten besuchen sollte. In einem Ort in Oberösterreich, wo sie mit ihren kranken Eltern und der Oma lebte, wurden sie ausgegrenzt und geächtet.

Links: Schirin Bogner heute. Rechts: Als dreijähriges Mädchen.


WOMAN-Chefredakteurin Euke Frank traf Schirin als junge Journalistin 1995 für das Magazin News. Exakt 25 Jahre später sehen die beiden einander wieder. Und reden über das Leben, über fehlendes Mitgefühl, die Kunst sich selbst anzunehmen und zu lieben.

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Schirin Bogner, ihre Großmutter und Euke Frank im Gespräch, 1995.


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