Ressort
Du befindest dich hier:

Stiftung Warentest: Teuerste Schokolade ist nicht die beste

25 verschiedene Schokoladen aus jedem Preissegment hat Stiftung Warentest getestet. Das Ergebnis: Luxus-Schokolade auf dem letzten Platz!

von

schokolade stiftung warentest
© Photo by Simone van der Koelen on Unsplash

In der Adventszeit muss man allerhand Menschen beschenken. Seien es enge Familienmitglieder, die besten Freunde oder die KollegInnen - jeder kriegt zumindest eine Kleinigkeit. Und vor allem bei Personen, die man gar nicht so gut kennt, muss man meistens gar nicht so tief ins Börserl greifen. Mit einem Wein und einer guten Schokolade stellt man nämlich fast jeden zufrieden. Doch was macht eine gute Schokolade überhaupt aus?

Welche Rolle spielt der Preis für die Qualität?

Über den Geschmack kann man sich bekanntlich streiten, aber über die objektive Qualität der Zutaten eher nicht. Im aktuellen Stiftung Warentest wurden 25 verschiedene Schokoladensorten auf verschiedene Faktoren getestet. Gesamturteil: Preis steht nicht immer für eine hohe Qualität!

Testsieger: Billig-Schoki

In der Gesamtbeurteilung gewannen nämlich vor allem günstigere Schokoladen: "Die gute Schokolade", "Merci Edel-Rahm" oder auch "Milka Alpenmilch".

Der absolute Verlierer ist die teuerste Schokolade: "Godiva Milk Chocolate". Sie erhielt als einziges Produkt nur ein "ausreichend". Laut dem Stiftung Warentest liegt das an der starken Nickel-Belastung, die aber nicht gesundheitsgefährdend ist.

Schokolade: Palmöl vs. Fair?

Ob die Schokolade Palmöl enthält oder aus fair kontrollierten Handel stammt, hat bei der Bewertung übrigens keine Rolle gespielt. Nur der Mineralölgehalt wurde auch erhoben, denn diese waren lange Zeit ein Problem in der Schoko-Industrie. Laut Stiftung Warentest haben das aber die Händler mittlerweile unter Kontrolle bekommen.

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .