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Stiftung Wartentest: Die teuersten Sonnencremes sind die schlechtesten

Sonnencreme gehört zum Sommer einfach unverzichtbar dazu! Aber dabei muss man definitiv nicht zu den teuren Produkten greifen, denn bei einem Test von Stiftung Warentest mit 19 Sonnenschutz-Produkten schnitten die günstigsten Varianten am besten ab.

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Sonnencreme
© iStockphoto.com

Gutes muss eben nicht unbedingt teuer sein. Das beweist die aktuelle Untersuchung der Stiftung Warentest, die 19 Sonnencremes unter die Lupe genommen hat: Dabei haben die billigsten Produkte am besten abgeschnitten, das Teuerste hingegen fiel durch.

Mit der Note "Sehr gut" wurden die Produkte von dm (Sundance Sonnenspray für 2,23 Euro/100 ml), von Lidl (Cien Sun Sonnenmilch Classic für 1,18 Euro/100 ml) sowie von Rewe (t. Today Sonnenmilch für 1,17 Euro/100 ml) bewertet, die auch am wenigsten kosten.

Am schlechtesten schnitten ausgerechnet die beiden teuersten Produkte ab: Nämlich die Eco Sunmilk Sensitiv für 21,20 Euro/100 ml, da diese den versprochenen Lichtschutzfaktor nicht halten konnte sowie eine Sonnenschutzmittel von Lancaster für 20 Euro/100 ml da dieses allergieauslösende Duftstoffe beinhaltet.

Die vollständige Liste aller 19 Produkte findest du auf test.de.

Problematisch wird es bei fast allen Produkten, die versprechen wasserfest zu sein. Denn dieses Versprechen wird nicht vollständig gehalten: Nach dem Baden weisen die Produkte nämlich meist nur mehr den halbierten Sonnenschutz auf. Daher wird empfohlen, nach dem Schwimmen immer nachzucremen. Und auch prinzipiell sollte großzügig, mit hohem Lichtschutzfaktor und immer wieder nachgeschmiert werden, um die Haut vor Langzeitschäden und Hautkrebs wirklich effektiv zu schützen.

Wichtig ist dabei auch auf das Haltbarkeitsdatum zu achten. Sonnencreme verliert relativ rasch seine Wirkung - eine Tube aus dem letzten Jahr kann man meist schon nicht mehr verwenden, da sich der Lichtschutzfaktor massiv verringert.

Thema: Sonnenschutz