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Stopp dem Sexting!

Sexting – so bezeichnet man es, wenn Teenager auf der Jagd nach Facebook-Likes Nacktbilder oder sexy Posen posten. Eine Kampagne will nun über die Konsequenzen aufklären.

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Mit diesem Clip sollen Jugendliche auf die Gefahren aufmerksam gemacht werden

Sie verschicken Fotos von sich in verführerischen Posen, zeigen auf Facebook ihren nackten Oberkörper oder schieben lasziv die Zunge aus dem Mund: für mehr Aufmerksamkeit und Likes, diese Währung der Prominenz in sozialen Netzwerken wie Facebook, verlieren Jugendliche oft den Sinn dafür, welche Konsequenzen die sexy Bilder haben können. Denn die Verbreitung der intimen Bilder entwickelt eine gefährliche Eigendynamik und ist nicht kontrollierbar.

Für die virtuellen körperlichen Offenbarungen der Teenager gibt es mittlerweile einen eigenen Begriff: Sexting . Unter dem Slogan "Sexting kann dich berühmt machen. Auch wenn du es gar nicht willst" macht nun eine Aktion der Stiftung Pro Juventute Schweiz darauf aufmerksam, dass der Missbrauch von intimen Fotos harte Konsequenzen haben kann - für Betroffene wie für Täter.

Dank einer App können die Jugendlichen im Sinne eines Cyber-Risiko-Checks ihr Profil auf die 9 goldenen Facebook-Regeln überprüfen. Je nach Ergebnis erhält man praktische Tipps, wie man sein Facebook-Profil sicherer macht.

Thema: Sexismus