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Die süße Story hinter dem BBC-Video, das viral wurde

Es ist das Viral-Video des Jahres: Politikprofessor Robert Kelly gibt der BBC ein Interview, als seine Kids das Zimmer stürmen. Die süße Story dahinter:

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Die süße Story hinter dem BBC-Video, das viral wurde

Robert Kelly und seine Familie beim WSJ-Interview

© Credit: WSJ

Es ist schon jetzt der Lacher des Jahres: Politikprofessor Robert Kelly gibt der BBC ein Live-Interview zur Amtsenthebung von Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye, als plötzlich seine kleine Tochter ins Zimmer hoppelt, gefolgt von ihrem Baby-Bruder und der Mutter, die versucht, die Kids schnellstmöglich wieder aus dem Raum zu fischen.

Enorme 85 Millionen Mal wurde das Video in den vergangenen vier Tagen allein auf der Facebook -Seite der BBC angesehen, auf YouTube zählt es weitere 18 Millionen Hits – viraler geht es nicht. Wenn es aus irgendeinem unerfindlichen Grund an euch vorbeigegangen ist: Bitte (wir haben Tränen gelacht):

Wie die Familie jetzt über das BBC-Viral lacht

Im Interview mit dem Wall Street Journal erzählten der Polit-Experte Robert Kelly und seine Frau Kim Jung-A, wie es zu dem Vorfall kam – und warum Kelly, der mit seiner Familie in der südkoreanischen Stadt Busan lebt, die Sache in der ersten Sekunde gar nicht so lustig fand.

Marion, die vierjährige Tochter der Kellys, hatte in der Schule gerade ihren Geburtstag gefeiert und war in einer aufgekratzten „Hippity-Hoppity-Stimmung“. Kelly habe den Fehler begangen, die Türe zu seinem Arbeitszimmer während des Live-Interviews nicht wie gewohnt abzusperren. "Als Marion herein hüpfte wusste ich, dass diese Situation nicht mehr zu retten ist," so Kelly. "Als dann noch James mit seinem Laufrad kam, war es völlig vorbei."

Ihm sei das Herz in die Hose gerutscht, erzählt der Zweifach-Papa weiter. "Ich dachte, dass man mich nie mehr um eine TV-Analyse bitten wird." Doch die BBC, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt Großbritannien, überredete die Familie, das Video ins Netz stellen zu lassen. "Sie meinten, es zeige eine ganz normale Familie. Darauf war meine Anspannung verflogen," so der Korea-Experte.

"Ich habe das Video gesehen – und wir mussten wie alle anderen sehr lachen. "Es war eine Mischung aus Überraschung, Beschämung und Liebe“, erklärte Kelly dem WSJ mit Abstand von einigen Tagen. Mit dem weltweiten Begeisterungssturm habe er dann nämlich doch nicht gerechnet. "Das war alles ein wenig viel, weshalb ich mein Handy einige Zeit nur mehr im Flugmodus hatte."

In dem Gespräch mit dem Wall Street Journal räumen die Kellys auch mit einem weiteren Gerücht auf, das rund um das Viral kursierte: Demnach hätte Kelly nicht aufstehen und die Kinder aus dem Zimmer bringen können, weil er zwar Hemd und Sakko, aber unter dem Schreibtisch nur Pyjamahosen getragen habe. "Ich trug ganz normale Jeans," so der Professor. Hätten wir das auch geklärt...

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