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Oh Gott! So hässlich macht Stress!

Du stehst unter Dauer-Stress? Nicht nur deiner Gesundheit, sondern auch deinem Aussehen zuliebe solltest du jetzt einen Gang zurückdrehen. So hässlich macht Stress!

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Oh Gott! So hässlich macht Stress!

Model Frederikke Sofie weiß: Stress schadet der Haut

© Instagram/FredderikeSofie

Wer bitte ist heutzutage nicht gestresst? In meinem Freundeskreis gibt es niemanden, der von sich behaupten kann, dass alles total gechillt und relaxed läuft. Im Gegenteil. Ein einziges Gejammer über unerledigte To-Do-Listen und Pflichten, sogar das Sozialleben ufert in Stress aus. Geburtstagsparty hier, Abschieds-Fete dort, Familienessen, Kinderprogramm.... Durchschnaufen und zur Ruhe kommen, das ist ein Luxus.

Den du dir dringend gönnen solltest. Denn Stress wirkt sich nicht nur negativ auf deine Gesundheit aus, sondern auch auf dein Aussehen. Und das wieder ist für mich ein echter Trigger, um den Stress zu reduzieren. Du brauchst ein wenig Überzeugungsarbeit? Bitte sehr:

So negativ wirkt sich Stress auf das Aussehen aus!

1

Geschwollene Augen, dunkle Ringe. Stress endet nicht einfach, sobald du dich ins Bett legst. Dir geistern noch zig Gedanken durch den Kopf, es fällt dir schwer, wirklich abzuspannen und einen ruhigen Schlaf zu finden. Wenn wir aber zu wenig oder schlecht schlafen sind unsere Augen in der Früh geschwollen, da Körperflüssigkeiten unzureichend abtransportiert wurden. Was hilft: Autogenes Training vor dem Schlafengehen. Und eisgekühlte Esslöffel, die du am Morgen auf deine geschwollenen Lider legst.

2

Trockene Haut. Das Wichtigste in stressigen Zeiten: Viel, viel trinken. Aber nicht Kaffee - denn der dehydriert unseren durch Stress angeschlagenen Körper zusätzlich. Unruhiger Schlaf, unregelmäßige Ernährung und zu viel Koffein rauben der Haut Energie, schwächen das Immunsystem und irritieren zudem die natürlichen Schutzmechanismen der Haut.Was hilft: Mindestens 2 Liter Wasser oder ungesüßten Kräutertee solltest du jetzt zu dir nehmen. Sonst droht trockene, schuppige Haut, die zum Teil auch fleckig wird.

3

Stress-Pickel. Das Stresshormon Cortisol sorgt leider auch für eine Verschlechterung deines Hautbildes. Akne verstärkt sich - und selbst sonst wunderbar reine Haut kann in extremen Stresszeiten zu Pickeln und Unreinheiten neigen. Was hilft: Ausgleich schafft jetzt eine ausgewogene Ernährung. Zucker solltest du reduzieren, stattdessen viel gedünstetes Gemüse, Reis und Fisch essen – also Lebensmittel, die deinen übersäuerten Magen nicht zusätzlich belasten und dadurch deine Haut verschlechtern.

4

Falten. Ja, Stress sorgt für Faltenbildung. Das liegt nicht nur an der trockeneren Haut, sondern auch daran, dass wir unter Anspannung die Zornesfalte zusammenkneifen und die Mundwinkel anspannen. Dadurch vertiefen sich Fältchen. Was hilft: Gesichtsgymnastik, um die angespannte Mimik zu lockern. Und, als Sondertrick für zuhause: Klebe Tesa-Film auf die Zornesfalte. Jedes Mal, wenn du nun die Stirn in Falten legst, erinnert dich der Tesa-Film daran, dass du dein Gesicht wieder lockern solltest. Nennen wir es das "Billig-Botox".

5

Haarausfall. Täglich verlieren wir am ganzen Körper 50-100 Haare, was völlig normal ist. Bei Stress können es aber auch mal mehr werden. Was hilft: Wenn Stress-Reduktion keine Besserung bringt, solltest du deinen Arzt aufsuchen und mit ihm genauer die Hintergründe des Haarausfalls erforschen. Optisch kannst du mit Trockenshampoo mehr Volumen in das Haar zaubern.

6

Hitzewallungen und rotes Gesicht. Einfach peinlich - aber unter Stress beginnen wir zu schwitzen. Wer bei Stress nicht regelmäßig ein-und ausatmet, sondern oftmals den Atem unbewusst anhält oder nur kurz einatmet, stört damit seine Durchblutung. Was sich in unangenehmen Rötungen zeigen kann.Was hilft: Die 3-Minuten-Atemübungen gegen Stress. Oder auch ein Aromaöl mit beruhigenden Essenzen wie Lavendel oder Kamille. Einfach ein wenig in den Handflächen verreiben, mit der Nase heranschnuppern und ganz tief und ruhig ein- und ausatmen.

Themen: Stress, Pflege