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Power-Morgen: So startest du deinen Tag effektiver!

Der Herbst ist da und du willst deinem Leben wieder ein bisschen mehr Routine geben. Doch jeden Morgen hetzt du in die Arbeit und fühlst dich nie so selbstbewusst wie die Powerfrauen, zu denen du aufsiehst. Mit wenigen Schritten wirst du gleichzeitig relaxter und selbstsicherer.

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power frau
© Photo by Christopher Brown on Unsplash

Morgens aufstehen ist zwar keine Qual, aber du hast es auch nicht so gut im Griff wie du glaubst. Manchmal ist es kein Problem, das richtige Outfit zu finden, doch dann wiederum hast du das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. Und die Tasche ist auch noch nicht fertig gepackt. Im Endeffekt hetzt du ins Büro und hast dich bei weitem nicht so lang mit deiner morgendlichen Routine beschäftigt wie du eigentlich wolltest. Wenn man den Tag mit Stress beginnt, dann knabbert das auch an dem Selbstbewusstsein. Schließlich sieht man genug Menschen um sich herum, die wie aus dem Ei gepellt wirken.

Und auch wenn man sich nicht unbedingt mit den anderen vergleichen sollte, macht man es ja trotzdem. Doch statt sich selbst fertigzumachen, könnte man sich darauf konzentrieren, das eigene Leben nur ein bisschen umzukrempeln. Denn selbst kleine Änderungen des Alltags machen einen großen Unterschied. Vor allem, wenn diese Änderungen super einfach durchzuführen sind!

Oft liegt das Problem in der mangelhaften Vorbereitung auf den nächsten Tag. Man nimmt einfach an, dass man in der Früh genug Zeit haben wird, das richtige Outfit zu wählen, alles einzupacken, was man braucht und dann noch Haare zu waschen und sich zu schminken. Falsch gedacht! Denn wenn man einen schlechten Tag erwischt hat, wird man sich bald selbst verfluchen, nicht früh genug geplant zu haben. Deshalb gilt die Devise: Alles vorbereiten, was man vorbereiten kann. Ein einfacher Blick auf den Wetterbericht kann schon den nötigen Push in Richtung Kleiderauswahl geben. Von der Unterhose bis zur Hose wählt man jedes Teil abends aus und legt es sich schon zurecht. Kleine Änderungen können am nächsten Tag noch immer gemacht werden und die fallen dann nicht so ins Gewicht.

Dasselbe gilt für die Handtasche : sie kann ohne Bedenken am Abend zuvor gepackt werden. Einerseits weiß man so immer genau Bescheid was man mithat und andererseits vergisst man tendenziell weniger Dinge zuhause. Notorische Schlüssel-Vergesser können auch den Schlüsselbund auf die Tasche legen, dann ist ganz klar, dass er mit muss. Wenn man Jause im Kühlschrank hat, dann kann man sich selbst eine Notiz auf die Tasche kleben.

Wer mit Outfit und Tasche eigentlich kein Problem hat, doch trotzdem morgens in die Arbeit hetzt, der sollte vielleicht seine Beauty-Routine überdenken oder sich eine neue anschaffen. Denn das Cremen und Schminken kann morgens ganz schon viel Zeit kosten. Wenn man nichts aufs Duschen verzichten kann, sollte man wenigstens das Haarewaschen auf den Abend verschieben . So hat man besser unter Kontrolle, wie die Frisur am nächsten Tag sitzt. Ein Go-To-Makeup-Look erleichtert die Entscheidungsfindung ebenso. Und da müssen mutige Ladies auch keine Angst haben, immer gleich auszusehen, denn Änderungen der Routine sind immer drin.

Wer beim Frühstück trödelt, kann genauso aufs Vorbereiten setzen. Haferbrei, Bircher-Müsli und Smoothies lassen sich sehr gut "vorkochen". Wer viel Obst isst, kann große Mengen auf einen Wisch aufschnibbeln und in verschiedenen Tupperdosen aufbewahren. Dann muss man morgens alles nur zusammenmischen und hat schon ein fertiges Frühstück. Und wenn es ganz knapp wird, einfach die Mischung in eine Box hauen und mit in die Arbeit nehmen!

Neben allen physisch zu bewältigenden Aufgaben, sorgt auch die Psyche dafür, dass man sich morgens wie blockiert fühlt. Vor allem ist das der Fall, wenn ein wichtiger Termin ansteht oder man viel Stress im Job hat. Steve Jobs glaubte bei seiner Morgenroutine fest daran, dass er einen erfolgreicheren Tag haben würde, wenn er morgens keine Entscheidungen treffen müsste. Und deshalb hat auch er auf Vorbereitungen gesetzt und zum Beispiel immer dasselbe getragen. Der Kopf kann auch auf wichtige Termine vorbereitet werden. Manchen helfen klassische Meditationsübungen , bei denen der Kopf frei gemacht wird. Andere schwören auf das Gegenteil und stellen sich bestimmte Situationen genau vor. Natürlich kann es immer anders kommen, als gedacht, doch das intensive Durchleben im Kopf kann den Angstfaktor erheblich senken.

Thema: Life-Hacks

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