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Streunender Hund begleitet Ultra-Marathon durch die Sahara

230 Kilometer durch die Wüste laufen - das steht beim "Marathon des Sables" am Programm. Heuer kam es zu einer nie dagewesenen Teilnahme: Ein streunender Hund lief mit den Läufern bis ins Ziel.

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Streunender Hund begleitet Ultra-Marathon durch die Sahara
© Kaisove

Dass jemand ganz ohne spezielle Vorbereitung und sehr intensives Training einen der härtesten Ultra-Marathons der Welt, nämlich jenen durch die marokkanische Wüste läuft, ist quasi unmöglich. Außer, man ist kein Mensch, sondern ein Hund! Das zeigt die unglaubliche Story von "Cactus" - einem streunenden Hund, der den "Marathon des Sables" begleitet hatte. Auf der zweiten Etappe des einwöchigen Laufs hatte er sich spontan den Läuferinnen und Läufern angeschlossen - und blieb bis zum Ende treu, als der Lauf nach rund 230 Kilometern durch Sahara endete.

In den sozialen Medien wurde "Cactus" - den Spitznamen verpassten ihm die Organisatoren - gefeiert und das nicht nur am offiziellen Twitter-Account des Ultra-Marathons. Aber eigentlich heißt "Cactus" nicht Cactus sondern Diggedy und er ist auch kein richtiger Streuner mehr, denn im Vorjahr hatte sich Karen Hadfield, eine Café-Inhaberin in Ost-Marokko, seiner angenommen. Er lebt bei ihr, streunt aber immer noch oft alleine tagelang durch die Wüste, sagt seine Besitzerin.

Besitzerin holte Hund nach Marathon ab

Zu seiner Teilnahme beim Ultra-Marathon sagt sie: "Ich habe mir Sorgen gemacht, weil er nicht mehr zurück gekommen ist, nachdem er mit den Läufern mitgelaufen ist." Aber dann sah sie ihn auf mehreren Postings zum Marathon in den sozialen Netzwerken und konnte so seinen Weg verfolgen. Am Ende des Rennens hat sie ihn wieder abgeholt.

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