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Studie: "Gestohlene Partner" sind beziehungsunfähig

Man will doch irgendwie immer die Dinge, die man nicht bekommen kann. Doch in Sachen Beziehung und Liebe sollte man besser die Finger davon lassen. Laut Studie sind nämlich "gestohlene" Partner, alles andere als beziehungsfähig.

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beziehungsunfähig
© Photo by KatarzynaBialasiewicz/Thinkstock/iStock

Sich einen Partner zu angeln, der gerade noch in einer Beziehung steckt, klingt ja vielleicht nach Spaß und Abenteuer - und ist leider nicht gerade selten der Fall - doch wer auf der Suche nach einer stabiles Beziehung ist, lässt besser die Finger davon.
Der Grund dafür - also mal abgesehen vom Karma - sind die Ergebnisse einer aktuellen, amerikanischen Studie.

Die Ergebnisse der Studie
Diese wurde im "Journal of Research in Personality" veröffentlicht und zeigt, dass so genannte "gestohlenen" Partner, also jene, die zum Zeitpunkt des Verliebens noch in einer anderen Beziehung gesteckt sind, sich nicht besonders gut für eine stabile und vor allem langjährige Partnerschaft eignen.
Nach der Auswertung von drei Studien kamen die Wissenschaftler nämlich zu folgendem Schluss: "Gestohlene" Partner sind deutlich häufiger sozial passiv, nicht nett zu anderen, wenig bemüht, kaum verantwortungsvoll sowie äußerst narzisstisch". Aus diesem Grund, sind neue Beziehungen mit solchen Personen relativ schnell wieder vorbei, da bei Problemen oder Langeweile die "Gestohlenen" sich deutlich schneller wieder neu orientieren, als der andere Teil der Bevölkerung. Und was noch hinzu kommt: "Gestohlene" Partner gehen deutlich öfter fremd, als andere.

fremdgeher beziehungsunfähig
Eine(r) zu viel im Bett?

Doch so einfach geht es natürlich in Sachen Liebe - leider wie immer - nicht zu. Daher versichter Dr. Josh Foster von der Universität von South Alabama, dass beim Großteil aller Beziehungen, nicht exakt auszumachen ist, was letztlich der ausschlaggebende Grund für eine Trennung, ein Liebes-Aus und letztlich vielleicht auch eine neue Partnerschaft gewesen sein könnte.

Während der Befragung gab es nämlich zahlreiche Teilnehmer, die sich nicht als "gestohlen" definieren würden, da sie angeblich bereits spürten, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt und es lediglich eine Frage der Zeit war, bis sie sich ohnedies getrennt hätten.