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Studie: Liebe geht durch den Magen - und zwar wirklich

Wer glaubt eine betrunkene Frau, ist leichte Beute, der irrt - zumindest was die Romantik betrifft. Gebt den Frauen was zu essen und sie schmelzen dahin. Das besagt eine aktuelle Studie. Denn der Weg zum Herzen einer Frau führt durch den "satten" Magen.

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© Photo by istockphoto.com

Liebe geht durch den Magen. Das ist nicht nur ein Sprichwort, sondern eine Tatsache, die nun mittels Studie bewiesen werden konnte. Forscher der Drexel University im Bundesstaat Pennsylvania haben im Rahmen ihrer Untersuchungen herausgefunden, dass bestimmte Gehirnareale bei Frauen dann stärker auf Romantik reagieren, wenn sie satt sind. Hungrige Frauen hingegen sprechen auf romantische Bilder deutlich weniger an. Die Studie wurde - oh Wunder - im Fachjournal "Appetite" veröffentlicht.
Die Forscher untersuchten aber nicht nur die Gehirnaktivitäten bei hungrigen und satten Frauen. Die (normalgewichtigen) Teilnehmerinnen wurden gezielt nach einem weiteren Kriterium ausgewählt. Es ging nämlich darum, einerseits Frauen zu finden, die in der Vergangenheit Diäten durchlaufen hatten, aber andererseits auch jene, die nie eine Diät in Betracht gezogen haben.

»Wir haben herausgefunden, dass Frauen auf das Betrachten von romantischen Bildern mit einer größeren Aktivität in Belohnungszentren des Gehirns reagierten,wenn sie gerade etwas gegessen hatten als wenn sie hungrig waren.«

20 Frauen nahmen an der Studie. Die Ergebnisse waren nicht nur besonders aufschlussreich, sondern standen auch noch im Widerspruch zu früheren Untersuchungen. Denn bei vorhergegangenen Studien wurde gezeigt, dass Menschen eine größere Sensibilität gegenüber Belohnungen aufweisen, wenn sie Hunger hatten. Allerdings - und das ist wohl auch das Schlüsselelement - ging es damals um Dinge wie Geld, Essen und berauschende Substanzen. Die romantische Ader bei Frauen ist aber laut Studie offenbar dann doch anders.
"In unserer Studie war es genau umgekehrt", sagt Leiterin Alice Ely. "Unsere Ergebnisse zeigten, dass Essen junge Frauen auf Belohnungen jenseits des Kulinarischen sensitiviert. Und sie unterstützen die Theorie einer Vernetzung der Gehirnbereiche, die für Essen und Sex zuständig sind."
Die Annahme von Ely war, dass Frauen, die bereits mindestens eine Diät hinter sich haben, eine höhere Sensibilität für Belohnungen nach dem Essen aufweisen. Tatsächlich wurde gezeigt, dass diese Frauen in einer bestimmten Gehirnregion mehr Aktivität hatten, wenn sie sich die romantischen Bilder im satten Zustand ansahen.
Fazit: Eine satte Frau ist eine leichter erregbare Frau und so kann man ihr Herz langfristig für sich gewinnen.

Thema: Liebe

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