Ressort
Du befindest dich hier:

HundebesitzerInnen leben länger! Das zeigte eine Studie der schwedischen Universität Uppsala

Eine Studie aus Schweden hat festgestellt, dass Menschen mit Hunden ein geringeres Sterberisiko aufweisen. Wie gut uns die vierbeinigen Fellpfoten tatsächlich tun!

von

Hund will mit Bein spielen
© iStock/marcoventuriniautierl

Die Stimme verzerrt sich von normal zu quietschig, man selbst bezeichnet sich als „Mama“, obwohl man rein biologisch betrachtet noch gar keine Mama ist, ein letztes Gutzi ist vor dem Schlafengehen halt auch immer noch gegangen, weil er gerade so süß schaut und Spazierengehen heißt plötzlich Haufi-Runde.

So, oder so ähnlich, zeichnet sich das stereotypische Verhalten einer Hundebesitzerin ab. Woher ich das weiß? Ich selbst bin Hundemama und habe beschriebenes Verhalten zur Perfektion einstudiert. Und auch die Hundemamas in meinem näheren Umfeld verhalten sich mindestens genauso schräg wie ich, wenn es um ihre geliebte Fellpfote geht.

Du lebst länger, weil du auf den Hund gekommen bist!

Dass unsere Hundsis aber nicht nur die treuesten Wegbegleiter und die besten lebenden Heizkörper an kalten Wintertagen sind, sondern unsere Gesundheit tatsächlich positiv beeinflussen können, ergaben mehrere Studien aus der Vergangenheit. Dass das Sterberisiko bei Menschen mit Hund gegenüber Nicht-HundebesitzerInnen aber tatsächlich niedriger ist, zeigt nun eine Studie der schwedischen Universität Uppsala.

Dazu wurden die Gesundheitsdaten von insgesamt 3,4 Millionen Menschen über einen Zeitraum von 12 Jahren ausgewertet. Der Anteil an HundebesitzerInnen lag bei rund 13 Prozent. Das Ergebnis :

  • Das Sterberisiko bei HundebesitzerInnen ohne PartnerIn (Singles) sank gesamt um satte 33 Prozent. Auch das Risiko, an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu sterben, konnte durch den besten Freund des Menschen um 11 Prozent minimiert werden.
  • Auch bei Nicht-Singles sank das Erkrankungsrisiko im Zusammenhang mit dem Besitz eines Hundes. Sieht also ganz danach aus, als würden uns unsere Vierbeiner ordentlich fit halten!

Hunde sorgen für eine höhere sportliche Aktivität und steigern soziale Kontakte

Das ForscherInnenteam schließt die positiven Ergebnisse darauf zurück, dass Menschen mit Hund eine höhere sportliche Aktivität aufweisen würden als Nicht-HundebesitzerInnen. Logisch, da kommen dann die besagten Haufi-Runden ins Spiel.

Und auch der Faktor soziale Kontakte würde durch den Vierbeiner begünstigt. Das allgemeine Wohlbefinden scheint durch ein Leben mit Wauzi also deutlich höher zu sein als ohne. Natürlich darf man aber am Ende nicht vergessen, dass sich Menschen grundsätzlich in ihrer Aktivität unterscheiden. Ein Hund kann aber in jedem Fall unterstützend dazu beitragen, sich mehr zu bewegen - das kann ich als erfahrene Hundemama bestätigen.

Thema: Tiere