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Süchtig nach Mode: Stylorectic

Die Bloggerin aus Wien mit echtem Star-Appeal: Mit ihren Looks und Gespür für Trends ist sie stets ihrer Zeit voraus, lässt uns aber zum Glück auf ihrem Blog Stylorectic daran teilhaben.

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Vorstellung von Stylorectic

Dürfen wir vorstellen: Eszter

© Stylorectic

Bilder von ihr fanden sich bereits auf Zara- oder Topshop-Shirts wieder und ihr Konterfei damit ebenso auf stolzgeschwellten Brüsten weltweit. Und auch wir gestehen offen ein: Wir sind Fans von Eszter beziehungsweise ihrem Blog Stylorectic. Ihr simplistisch avantgardistischer und einfallsreicher Look ist jedes Mal ein Hingucker und verdient es, auf Bildern festgehalten zu werden. Und so setzt sich der Inhalt des Blogs auch hauptsächlich aus professionell gemachten Outfit-Fotos zusammen, wobei die einzelnen Kleidungsstücke oder Accessoires definitiv nicht immer teuer sein müssen. Denn so manches Schmuckstück ist umfunktioniert aus dem Bauhaus oder manches Teil günstig von eBay.

Bedauerlicherweise müssen wir auf ihre Style-Ideen nun etwas länger warten. Denn die in Wien lebende Bloggerin hat ihren Style aktuell ihrer Lebenslage angepasst und es beibt wohl auch nicht mehr so viel Zeit für Foto-Shootings für eine junge Mutter. Aber jedes Mal, wenn ein neues Posting erscheint, freuen wir uns und vielleicht können wir Eszter ja mit unseren Trend-Tipps zu neuen Looks inspirieren?

Zeit gefunden für ein kleines Interview hat sie dankenswerterweise:

WOMAN: In welchem Alter hast du begonnen, dich für Mode zu interessieren? Und gab es vielleicht einen bestimmten Anlass dazu?
Eszter: Es gab kein besonderes Schlüsselerlebnis. High fashion war mir jedenfalls früher ziemlich egal, Gewand aber nie. Trocken gesagt, die Zuordnung zu einer Gruppe und die Anpassung an die Trends des jeweiligen Zeitabschnittes spielten eine große Rolle. Das Infragestellen von Normen, Grenzen pushen und das Spiel mit Rollen ebenso. Und in Wahrheit hat sich an all dem nicht viel verändert bis heute. Mit der Ausnahme das ich irgendwann, mit einem Augenzwinkern, Individualismus in der Mode auch als eine Art Konformismus erkannt habe. Das hat irgendwie den Ernst aus der ganzen Sache genommen. Ghupft wie ghatscht, Spaß soll's verdammt nochmal machen.

Vorstellung von Stylorectic

WOMAN: Was hat sich in deinem Leben dank deinem Blog verändert?
Eszter: Das klingt nach fettem Klischee ist aber die Wahrheit, ich habe einige sehr sehr nette und interessante Menschen kennenlernen dürfen. Außerdem hat er mir einen Jobwechsel ermöglicht. Wenn ich es mir recht überlege bin ich ihm ziemlich dankbar.

WOMAN: Welche Fashion-Sünden verbergen sich in deinem Kleiderschrank oder zumindest in deiner Erinnerung?
Eszter: Ach da gibt's eine ganze Menge. Aber sie machen doch immer wieder aufs neue Spaß. Wäre doch langweilig sonst.

Vorstellung von Stylorectic

WOMAN: Wurdest du schon einmal auf der Straße erkannt? Und wenn ja, wie war das erste Mal?
Eszter: Ich habe bisher 2-3 liebe Mails von Leserinnen bekommen, die meinten, dass sie mich gesehen hätten. Einmal davon war eine Verwechslung. Passiert also nicht wirklich.

WOMAN: Gibt es aktuell etwas aus den Bereichen Mode oder Beauty, das du unbedingt haben möchtest und vielleicht schon darauf sparst?
Eszter: Nein, eigentlich nicht. Ich kann auch leider so schlecht sparen. Wobei, zählt Urlaub auch zu Beauty?

WOMAN: Welche Blogs oder Websites liest du selbst gerne?
Eszter: Modetechnisch: vanillascented.freshnet.se, darkwingscity.blogspot.co.at, style.com, models.com. Zum Lachen und Ärgern: Die Kommentarsektion der gängigen politischen Seiten: Was geht so ab in Österreich und bei meiner Freundin Maria (stylekingdom.com). dlisted.com wenn's ganz tief sein soll.

Vorstellung von Stylorectic

WOMAN: Wenn du dir jede Kooperation aussuchen könntest mit deinem Label nach Wahl – was würdest du gerne machen?
Eszter: Vielleicht an der architektonischen Umsetzung einer Vision, wie zum Beispiel der von Martin Margiela, mitarbeiten zu dürfen. Trotz fehlendem räumlichen Denken und Talent natürlich. Oder gerade eben deshalb.

WOMAN: Hat sich dein täglicher Style als junge Mutter irgendwie verändert?
Eszter: Eigentlich sind's nur noch mehr Jeans, Turnschuh, Leiberl-Kombis geworden. Oh, und weit ausgeschnittene Oberteile werden nach einigen weniger rühmlichen Einlagen weitgehend vermieden.

Vorstellung von Stylorectic
Themen: Modeblogs, Trends

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