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Survival-Guide fürs Fest

Es wäre ja alles so einfach. Wenn wir nicht immer viel zu spät anfangen würden! Alle Jahre wieder drängt uns der Last-Minute-Weihnachtsstress an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Das muss nicht sein! Hier kommt ein echt himmlischer Fahrplan.

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Survival-Guide fürs Fest
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Kommt dir das bekannt vor: Der 24. Dezember rückt in großen Schritten näher, und du hast noch immer keinen Plan, keine Geschenkeliste, kein Garnix? Die Familie macht Terror, der Job stresst, der Schnupfen geht einfach nicht weg, und du möchtest am liebsten schon auf den nächsten Sommerurlaub vorspulen? Tief durchatmen. Hier kommt eine frohe Botschaft: Alles wird gut! Denn wenn du diese Zeilen liest, hast du noch immer eine realistische Chance auf ein entspanntes Weihnachtsfest. Warum? Der Schlüssel zu einem stressfreien Fest liegt nämlich in einer guten, durchdachten Vorbereitung, die früh genug beginnt. Genauso wichtig allerdings: "Zeit für sich selber zum Relaxen einplanen", wie Familiencoach Christine Schmied (christineschmied.at) weiß. Die 35-Jährige ist Mutter von zwei Söhnen und liebt ruhige, besinnliche Weihnachten. Wir haben mit der Expertin ein paar Tipps für dich zusammengestellt, mit denen auch du die kommenden Feiertage gut überstehen wirst.

Hey, lass uns Listen machen!

Eine Strategie muss her. Mache es dir auf der Couch gemütlich und überlege in aller Ruhe, welche Geschenke du noch brauchst. Schließlich gibt es nichts Schlimmeres, als am 24. noch planlos durch die Einkaufsstraßen zu hetzen. Also: Gehe im Geiste Familie und Freunde durch. Notiere neben jedem Präsent auch, wann und wo du dieses besorgen wirst. Checke zusätzlich noch ein paar "neutrale" Geschenke, die für jeden passen. So kann dich auch der spontane Überraschungsbesuch von entfernten Bekannten nicht aus der Ruhe bringen.

Sagt doch mal, was Sache ist.

Teamwork. Berufe ein Familien-Meeting ein! Jeder soll seine Vorstellung von einem perfekten Weihnachtsabend definieren. Was bedeutet das Fest der Liebe und Freude? Was ist in den letzten Jahren gut gelaufen, welche Fehler sollte man besser vermeiden? Überlegt gemeinsam, wie ein gemeinsamer Nenner aussehen könnte. Jeder darf mitreden! Wichtig dabei: Nichts erzwingen, was das restliche Jahr über auch nicht klappt.

Mal was Neues ausprobieren?

Nix ist in Stein gemeißelt. Traue dich, alteingesessene Familientraditionen aufzubrechen und nach deinen persönlichen Vorlieben zu gestalten. Und wenn du beim Gedanken an den alljährlichen Weihnachtskarpfen jetzt schon üble Magenkrämpfe bekommst, ist es an der Zeit, einen kulinarischen Plan B zu schmieden. Schließlich ist es auch dein Weihnachten. Und es soll doch wirklich der ganzen Familie schmecken.

Einmal geht's noch!

Ego-Wellness nicht vergessen. Und da wären wir schon wieder bei einer Liste: Schreibe alles, was du bis und über Weihnachten an Besorgungen brauchst (und keine Geschenke sind) wieder auf ein Blatt Papier, und plane auch gleich die Organisation (wann & wo!) dieser Dinge. Plus: die persönlichen Erholungsphasen miteinplanen. Gönne dir z. B. nach einem Shopping-Marathon eine Massage zwischendurch. Soll wahre Wunder wirken.

Toi, toi, toi!

Augen zu und durch. Versuche, den 24. Dezember so entspannt wie möglich anzugehen. Von einem Familien-Happening ins Nächste zu hetzen, macht wenig Sinn. Auch bei der "Beschenkung" ist meist weniger mehr. Vor allem Kinder sind durch zu viele Geschenke schnell mal überfordert. Hier gilt: Schalte einen Gang runter, packe gemeinsam im Kreise der Familie eine Überraschung nach der anderen aus und lass dir und deinen Liebsten viel Zeit zum Verschnaufen.

Falls noch Zeit ist ...

Psychohygiene. Die letzten Tage im Dezember sind meistens ein guter Zeitpunkt, um für sich im Stillen das Jahr Revue passieren zu lassen. Was ist gut gelaufen, worauf kann man stolz sein, was steht im nächsten Jahr an? Schreibe deine Gedanken dazu auf. In ein paar Jahren liest du diese Zeilen gerne wieder.

Galgenhumor geht immer.

Falls alle Stricke reißen. Auch wenn du dank guter Planung noch so tiefenentspannt bist kann es natürlich durchaus passieren, dass die Situation trotzdem eskaliert, die Schwiegermutter nach zwei Sekterln zu einer wütenden "Was ich euch schon immer einmal sagen wollte"-Rede ausholt, die Kinder beim Raufen den Christbaum ruinieren und die liebe Katze aus Protest in der Küche eine Stinkbombe hinterlässt. Nimm es gelassen. Immerhin weißt du, dass du nach diesem Desaster erneut zwölf Monate Zeit habst, um dich auf das nächste frohe Fest vorzubereiten, oder?

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