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Virtuelle Berührungen

Spontane Streicheleinheiten für den Freund in Übersee? Ein neues Sensor-Armband überträgt Berührungen dank eines Sensor virtuell auf die Haut eines anderen.

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Virtuelle Berührungen

Tactilu: High-Tech-Armband für Fernbeziehungen

© Tactilu/Pangenerator

Die nackten Fakten haben mit Romantik wenig zu tun: Ein Arduino-Pro-Mini-Microcontroller und eine spezielle Leiterplatte inklusive Bluetooth-Modul – das sind die technischen Ingredienzien, die ein großes Manko vieler Fernbeziehungen endgültig ausmerzen sollen.

Denn dank dieser High-Tech-Gerätschaften, die vom polnischen Designunternehmen Pangenerator in das schmucke Tactilu -Sensorarmband eingepflanzt wurden, sollen einander die Träger einander virtuell berühren können. Egal, welche Distanz sie trennt.

Streichelt man über das Sensoren-Stück des Armbands werden haptische Impulse an den Empfänger übertragen. Auch ein kurzes Antippen oder kleine Klapse auf das Armband werden über weite Distanzen via Bluetooth weitergeleitet.

Prototyp des Sensor-Armbands "Tactilu"

Was sich ein wenig abstrus und nach Science Fiction anhört, ist bereits in der Prototypen-Version entwickelt und die Funktionsweise getestet. Nun tüfteln die Entwickler daran, das Tactilu -Armband noch dünner und chicer zu gestalten, ehe es die Marktreife erhält.

Fundawear: Fummeln mit dem iPhone

Auch wenn es für die meisten von uns noch ein wenig unvorstellbar erscheint, unseren Partner via Sensor zu befummeln: Pangenerator ist nicht das einzige Unternehmen, das derzeit mit haptischer Feedback-Technologie experimentiert. Ende April stellte Kondomhersteller Durex sein ähnlich gelagertes Projekt Fundawear vor: Streicht man hier über die zugehörige iPhone-App, dann vibriert es in der Unterhose des Partners.

Themen: Flirt, Design

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