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An welcher Stelle soll ich mich tätowieren lassen?

Deutlich sichtbar? Lieber klein und versteckt? An welchen Körperstellen Tätowierungen Statement oder dezenter sind. Und wo sie am meisten weh tun.

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An welcher Stelle soll ich mich tätowieren lassen?
© Instagram/Rit.Kit.Tattoo

Ich trage mich jetzt schon seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mir ein Tattoo stechen zu lassen. Und habe es trotzdem noch nie ganz durchgezogen. Das liegt daran, dass ich ständig neue Ideen habe, welches Motiv mir am besten gefallen würde ... aber auch daran, dass ich mir unsicher bin, an welcher Körperstelle ich eine Tätowierung möchte.

Die besten Körperstellen für eine Tätowierung

Tatsächlich sind auch die Körperstellen, an denen eine Tätowierung gestochen wird, Trends unterlegen. Nehmen wir einmal das vielzitierte "Arsch-Geweih", ein Tattoo, dass sich vom Steißbein weg über den Hosenbund zog. Vor etwas mehr 20 Jahren ein absoluter Hit – heute eher ein No-Go.

Deshalb verrate ich dir hier, welche Stellen für Tätowierungen gerade angesagt sind. Und an welchen Stellen das Stechen des Tattoos am meisten schmerzt.

  • Rippen: 2018 werden Tattoos gerne unmittelbar unter der Brust, mittig auf dem Rippenbogen gestochen. Der Vorteil: Das Tattoo ist nicht auf Anhieb zu sehen, stört dich also nicht, wenn du beispielsweise im Job keine Tätowierung zeigen möchtest. Was allerdings ein Nachteil ist: An dieser Stelle gibt es kaum eine Fettschicht, weshalb das Prozedere ziemlich schmerzhaft ist.
  • Hände und Finger: Früher waren Tattoos an Händen und Fingern ein Merkmal von Knastinsassen, inzwischen sind diese Stellen absolut salonfähig. Sterne, angedeuteter Schmuck und filigrane Motive oder Buchstaben, die direkt auf den Handrücken oder die Finger gestochen werden, sind heuer besonders angesagt. Die Schmerzen beim Stechen eines Finger-Tattoos sind an manchen Stellen intensiver, an anderen weniger. Fakt ist: Im Inneren laufen viele kleine Nerven entlang, die in den Fingerkuppen zusammenkommen. Gerade hier könnte es beim Stechen also zwicken. Zudem ist die Haut um die Finger sehr dünn. Achtung: Die Handfläche ist extrem empfindlich - diese Stelle sollte man vermeiden.
  • Oberarm: In den letzten Jahren wurden Tattoos sehr gerne auf dem Unterarm gestochen. Jetzt ist eine andere Stelle modern: Unmittelbar über dem Ellbogen, am tiefsten Punkt des Oberarms.
  • Ohren: Ob in der Ohrmuschel, auf den Ohrläppchen oder hinter dem Ohr: Tätowierungen an dieser Körperstelle sind seit Ende des letzten Jahres wirklich hip - vor allem an der Helix, dem wulstartig verdickten Rand der Ohrmuschel. Egal welches Design: Wenn du dich für ein Helix-Tattoo entscheidest, muss du beim Stechen fest die Zähne zusammenbeißen. Zwar ist das Tätowieren an dieser Stelle des Ohrs verglichen mit anderen Körperpartien nicht gerade angenehm bzw. eher schmerzhaft, aber dafür ist die Prozedur schnell wieder vorbei und hält ewig.
Thema: Tattoo