Ressort
Du befindest dich hier:

Zum Tag des Schlafes

Am 21. Juni ist Tag des Schlafes: Wie viel Schlaf wir brauchen, wie wir seine Qualität verbessern und was die Folgen eines Mangels sein können.


Frau, schlafen
© istockphoto.com
1

Aufgrund von Schlaflosigkeit versucht der ein oder andere, "auf Vorrat" zu schlafen. Tatsächlich ist es aber so, dass nur wenige Menschen über ihr natürliches Bedürfnis hinaus schlafen können. Doch statt erholt und voll Energie aufzuwachen, fühlen sich wie "gerädert". Der Grund dafür liegt darin, dass sie dabei nicht in die Tiefschlafphase kommen, sondern in den sogenannten Traumschlaf fallen. Dieser ist nicht jedoch nicht sonderlich erholsam, da unser Gehirn währenddessen die Ereignisse des Tages verarbeitet, Informationen bearbeitet, neue Lerninhalte erstellt und alte löscht.

2

Die optimale Schlafdauer hängt von den individuellen Bedürfnissen und der jeweiligen körperlichen Konstitution ab. Die durchschnittliche Dauer beträgt jedoch zwischen sieben und acht Stunden pro Tag, allerdings gibt es Personen, die neun Stunden schlafen, während andere sechs Stunden als vollkommen ausreichend empfinden. In jedem Fall sollte man auf seinen Körper hören und seine Reaktionen auf die Menge an Schlaf beobachten. Ein Mittagsschlaf hat einen positiven Effekt auf den Körper, wenn er nicht länger als eine halbe Stunde dauert.

3

Zu den besten Bedingungen für erholsamen Schlaf zählt die Einhaltung einer entsprechenden Schlafhygiene. So sollten neben strukturierten Schlaf- und Wachphasen ohne Ablenkung am Schlafplatz keine Unterhaltungsmedien platziert sein. Die ideale Schlaftemperatur liegt Experten zufolge bei etwa 17 Grad mit einer Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 65 Prozent. Von Kaffee und üppigen Mahlzeiten vor dem Zubettgehen ist abzuraten. Koffein reduziert die Produktion des schlafregulierenden Hormons Melatonin und stört so die Tiefschlafphasen.

4

Schlafstörungen führen zu Konzentrationsstörungen, können die Lerneffizienz um bis zu 50 Prozent herabsetzen, reduzieren den Gehalt an Glukose und verlängern die Reaktionszeit.