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Talentierte Make-up-Artist: „Ich bin nicht meine Hautkrankheit!“

Hautkrankheiten beeinflussen uns physisch genauso sehr wie pychisch und emotional. Make-up-Artist Bronya Humphrey möchte Menschen mit Hautekzemen dazu ermutigen, sich nicht durch die Krankheit definieren zu lassen!

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Talentierte Make-up-Artist: „Ich bin nicht meine Hautkrankheit!“
© www.instagram.com/bronya_h

Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, wie sehr eine Hauterkrankung das Leben eines Menschen negativ beeinflussen kann - physisch durch Beeinträchtigungen und Schmerzen, psychisch und emotional durch die Sichtbarkeit der Krankheit für andere. Dies nagt am Selbstbewusstsein und an der eigenen Stärke. Man möchte sich einschließen und niemandem mehr zeigen.

Bryona Humphrey lebt mit einem Hautekzem überwiegend im Gesicht. Zu ihren chronischen Beschwerden zählen vor allem rote, trockene und schuppige Hautpartien, die jucken und schmerzen.

Trotz ihrer Krankheit und den Schmerzen möchte Humphrey sich nicht davon abhalten ihren Traum zu leben: Make-up-Artist werden. Genauer gesagt, Visagistin, die atemberaubende Lidschatten-Kreationen, einschließlich detaillierter Darstellungen nächtlicher Skylines und Wälder auf ihren Augenlidern zaubert.

Die Looks selbst sind faszinierend, berücksichtigt man aber Humphreys Kampf mit den Ekzemen, die oft um ihre Augenpartie herum auftreten, ist das Endergebnis umso bemerkenswerter. Dem Magazin „Allure“ erzählte sie, dass sie letztes Jahr im Mai mit dem professionellen Schminken begonnen hätte: „ Ich war hochschwanger und sehr deprimiert, und das hat mich glücklich gemacht", fügt sie hinzu.

Immer wenn ihre Krankheit schlimmer wurde, war sie nur noch entschlossener einen Weg zu finden weiterhin Make-up-Looks zu kreieren, ohne ihre Haut noch mehr zu schädigen. Dafür verlässt sie sich stark auf die Pflege ihrer Haut vor dem Auftragen der Schminke. Neben fettigen Cremes, die sich sich ausgiebig um die Augenpartie schmiert, verwendet sie auch gerne Produkte von Lush, wie beispielsweise die Lush Dream Cream.

Wenn Humphrey nicht gerade Fotos ihrer Make-up-Looks auf ihrem Instagram-Account teilt, predigt sie die Wichtigkeit der Selbstliebe und nutzt ihre Plattform für Gutes. Erst kürzlich erzählte sie von den negativen Kommentaren, die sie täglich aufgrund ihres Aussehens bekommt und nutzte diese Erfahrung, um anderen Menschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, Mut zu machen.

„Ich bin nicht meine Hautkrankheit. Ich bin ein liebenswerter, fürsorglicher, schöner Mensch, und du verdienst es nicht, dich auf meinem Account herumzutreiben, geschweige denn, schreckliche Kommentare unter meinen Bildern zu hinterlassen. Alles, was ich auf meiner Seite tun möchte, ist Selbstliebe zu fördern“, schrieb sie unter einem Instagrambild.

You go, Girl! Wir können noch einiges von Humphrey lernen. Nicht nur in Sachen Make-up, sondern und vor allem auch in Sachen Selbstliebe. Sollten wir nicht alle ein wenig netter zu uns selbst und zu anderen sein?