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Dieser Tanzstil macht Frauen schwach - wissenschaftlich erwiesen

Wer gut tanzen kann, ist sexy. Aber wie definiert sich gutes Tanzen? Genau diese Frage wollte ein Wissenschaftsteam klären.

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Mann im Tanzfieber
© Hemera Technologies - AbleStock.com - Thinkstock

Sich nie wieder in der Disco zu blamieren, mag vielleicht der Ausgangspunkt für ein Forschungsprojekt der Northumbria University und der Universität Göttingen gewesen sein, deren Wissenschaftsteams der Evolutionsbiologie eruieren wollten, welche Tanzbewegungen Frauen ansprechen.

Um die Faktoren Aussehen oder sozialer Status aus der Gleichung zu nehmen, filmte man hierfür 30 Männer beim Tanzen, übertrug ihre Bewegungen aber dann auf einen neutralen, computergenerierten Avatar. Derselbe wurde einer Gruppe von Frauen gezeigt, die die verschiedenen Tanzstile bewerten sollten. Aus diesen Ergebnissen schloss man, dass Frauen Tänzer besser beurteilen, wenn jene abwechslungsreiche und große Bewegungen im Bereich des Kopfes und des Oberkörpers präsentierten. Erstaunlicherweise erwiesen sich Bewegungen des rechten Knies als erotischer, während Moves mit dem linken Knie weniger goutiert wurden.
Wissenschaftlich erwiesene, ideale Dancing Styles wurden im folgenden Video vereint:

Ähem... Und? Überzeugt? Schwach geworden? Tja, für uns ist dies eher ein Beweis, dass manche Dinge dann wohl doch nicht so exakt bemessen, taxiert und wissenschaftlich seziert werden können - denn gerade beim Tanzen spielen eben nicht nur einstudierte Bewegungsläufe mit, sondern auch Emotionalität, Rhythmusgefühl, Musikalität, Leidenschaft und Spaß.

Für alle Interessierten: Hier geht's zur Original-Studie: northumbria.ac.uk