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"Tatsächlich Liebe": Was in DIESER Szene wirklich vorging

Es ist eine der berührendsten Szenen aus dem Film-Hit "Tatsächlich Liebe". Jetzt verrät Emma Thompson, was in ihr in diesem Dreh-Moment vorging.

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"Tatsächlich Liebe": Was in DIESER Szene wirklich vorging
© Screenshot YouTube

Wir haben diesen Film mittlerweile schon 10mal gesehen - und trotzdem kommen uns bei dieser Szene jedes Mal wieder die Tränen. Jetzt erklärte Schauspielerin Emma Thompson, dass der berühmte Moment im Movie-Hit "Tatsächlich Liebe" von echten Ereignissen inspiriert war.

In der Szene findet Thompson's Charakter Karen heraus, dass sie ihr Mann (gespielt von Alan Rickman) betrügt, nachdem er ihr statt der Halskette, die sie gefunden und für ihr Weihnachtsgeschenk gehalten hat, ein Joni Mitchell-Album überreicht.

Sie entschuldigt sich, geht ins Schlafzimmer und beginnt furchtbar zu weinen (Oh Gott, wir plärren bereits, wenn wir nur daran denken!).

Zum Nachsehen: Die berührendste Szene aus "Tatsächlich Liebe"

Der Moment ist auch deshalb so fesselnd, weil die Emotion der Schauspielerin so stark, so authentisch ist. Bei einer Spendenaktion für das "Tricycle Theater" in London erzählte Emma Thompson nun: "In dieser Szene konnte ich den gesamten emotionalen Schmerz aufarbeiten, den ich selbst erlebt habe, als mein Mann Kenneth Branagh mich nach acht Jahren Beziehung wegen einer Affäre verlassen hat."

Branagh hatte Thompson 1994 für die Schauspielerin Helena Bonham Carter sitzen lassen. "Es hat mir damals das Herz gebrochen. Die Szene in "Tatsächlich Liebe", in der ich herausfinde, dass die Halskette nicht für mich sondern für eine andere gedacht ist, habe ich nicht exakt so, aber in ähnlicher Form erlebt. Es reißt einem die Füße unter dem Boden weg, es gibt einen Stich in den Bauch, es zerschmettert dich. Fast jeder muss das einmal durchmachen. Als Schauspielerin musste ich diesen Schmerz nur nochmals abrufen."

Plärr.

Thema: Hollywood