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Taylor Swift: Gerichts-Sieg gegen Radio-Grapscher

Es ist ein Sieg - nicht nur für die Sängerin. Taylor Swift gewann den Gerichtsprozess gegen einen Radio-DJ, der sie sexuell belästigt hatte.

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Taylor Swift: Gerichts-Sieg gegen Radio-Grapscher
© Instagram/TaylorSwift

Es war eine kurze Foto-Session 2013, im Anschluss an einen Auftritt beim Radio-Lokalsender Kygo in Denver. Sängerin Taylor Swift posierte mit dem Radio-DJ David Mueller (51) für ein paar Fotos, als sie plötzlich seine Hand auf ihrem Po spürte. Swift: "Er griff mir einfach unter den Rock, betatschte meinen Hintern."

Sie sei schockiert gewesen. Nach einem Anruf von Swifts Management beim Geschäftsführer des Senders verlor der Grapscher seinen Job. Doch statt sich zu schämen, klagte Mueller 2015 zunächst gegen Swift, ihre Mutter und ihren Manager, weil er sie für den Verlust seines Jobs verantwortlich machte. Er forderte bis zu drei Millionen Dollar Schadenersatz.

Swift reichte Gegenklage wegen sexueller Belästigung ein – und gewann nach 3-tägiger Verhandlung nun den Prozess. Die acht Geschworenen entschieden, dass Mueller der Sängerin als Entschädigung für sexuelle Belästigung einen symbolischen Betrag in Höhe von einem Dollar zahlen muss.

Die Sängerin bedankte sich in einer Mitteilung bei ihren Unterstützern. Sie wisse um ihre privilegierte Situation, schreibt Swift. Aber sie hoffe, dass sie denjenigen helfen könne, "deren Stimmen auch gehört werden sollten". Es sei, so Taylor weiter, ein Beitrag, sich für Frauenrechte einzusetzen.