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Taylor Swift verwandelt sich in einen Mann und macht damit Seximus deutlich

Taylor Swift verkleidete sich für ihr neues Musikvideo als richtiges Arschloch und zeigt damit einmal mehr ein wichtiges Gesellschafts-Problem auf!

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Taylor Swift verwandelt sich in einen Mann und macht damit Seximus deutlich
© Instagram: Taylor Swift

In allerbester Taylor-Swift-Manier ist ihr jüngstes Musikvideo zu "The Man" übersät mit kraftvollen Aussagen und klugen Anspielungen auf gesellschaftliche Themen. Diesmal sind die Aussagen jedoch weniger verdeckt und mehr "in your face" denn je - also "Pinkeln-auf-der-U-Bahn-Plattform-in-your-face". Das Video ist Swifts Solo-Regiedebüt und sie ging dabei nicht auf Nummer sicher; aber überrascht uns das wirklich? Der Clip ist voll von Momenten, in denen die Doppelmoral unserer Gesellschaft aus nächster Nähe präsentiert wird. Und Swift ist die ganze Zeit über als "Bro" verkleidet, bis es am Ende eine kleine Überraschung gibt. Aber lasst uns über die Details sprechen...

Das Video folgt Swift, die von Haar- und Maskenbildnern vollständig in "The Man" verwandelt wurde, der wiederum ein richtiger Trottel bei der Arbeit ist, in der U-Bahn manspreaded und Frauen objektiviert.

"The Man" schreit MitarbeiterInnen an, nimmt "Bodyshots" von Frauenkörpern und stellt sein Geld zur Schau. All diese Bilder erwecken dabei die Songtexte zum Leben: "Wie ist es, damit zu prahlen, Dollars zu machen / und Bitch*s und Models zu bekommen?" "The Man" objektiviert auch Dutzende von Frauen in Badeanzügen, während sie auf einer Yacht trinken ("Und sie würden auf mich anstoßen, oh, lass die Player spielen / ich wäre wie Leo in Saint-Tropez."). Fazit: Wir alle kennen diese Verhaltensweisen und sie sind SO SCHLIMM.

Swift nutzt das gesamte Video, um den offensichtlichen Sexismus in der Unterhaltungsindustrie und in jeder Branche hervorzuheben:

Am Ende des vierminütigen Videos geht "The Man" vom Set, um mit der Regisseurin Taylor Swift zu sprechen. Er wird von Dwayne Johnson eingesprochen und er fragt Swift, ob diese Einstellung eher dem entspricht, was sie vorhatte. Swift antwortet mit den Worten: "Ziemlich gut. Könntest du dieses Mal versuchen, sexier und sympathischer zu sein?" und ahmt damit genau das nach, was ihr wahrscheinlich schon oft selbst gesagt wurde.

Und noch etwas anderes können wir nicht ignorieren: Es gibt einen definitiven Schwenk (oder sollen wir es einen Mittelfinger nennen?) an Scooter Braun, der all ihre Platten-Rechte besitzt. Auf dem U-Bahnsteig sind alle fünf ihrer Albumtitel, die zu Lover führten, mit Graffiti an die Wand gesprüht, zusammen mit einem Schild mit der Aufschrift "Missing: If found return to Taylor Swift“. Das Wort "Karma" wird auch mehrmals gesprüht, und um das Ganze abzurunden, befindet sich ein Schild, das Scooter verbietet. Swift geht als "The Man" an diese Wand, öffnet ihre Hose und "pinkelt" darauf.

Wenn das kein eindeutiges "F*** d***" ist, wissen wir auch nicht. Das ganze Video kannst du dir hier ansehen: