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7 Punkte für gelungenes Teamwork

Einander beflügeln und aus Krisen lernen – das bringt ein Team schon enorm weiter. Wie es sonst mit dem Teamwork bestens klappt, haben Unternehmensberaterin Doris Bernhard (coach-me-up.at) und Coach Petra Hennrich (petrahennrich.at) in sieben Punkten zusammengefasst.

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7 Punkte für gelungenes Teamwork
© Bartlomiej Szewczyk/iStock/Thinkstock
1

Gemeinsame Ziele und Aufgaben.
Das Team kennt seine Ziele und hält sie für erreichbar und erstrebenswert. Das gibt Klarheit und Orientierung. Zudem kann sich jedes Teammitglied mit den Zielen und Aufgaben der Gruppe identifizieren.

2

Optimale Teamgröße und –zusammensetzung.
Das perfekte Team umfasst drei bis acht Mitglieder. Diese sollten sich sowohl in ihren fachlichen Fähigkeiten als auch in ihrer Persönlichkeitsstruktur gut ergänzen. Und ihre Stärken in unterschiedlichen Phasen eines Projektes ausspielen können.

3

Klare Aufgaben- und Rollenverteilung.
Jedes Teammitglied hat eine klar festgelegte und sinnvolle Funktion und Rolle inne. Auch Leistungsverhältnisse und –kompetenzen sind eindeutig definiert. Diese Aufteilung wird zu Beginn festgelegt, genauso wie die Timeline. Jeder weiß, was bis wann zu tun ist. Um die Ressourcen und Potentiale der Gruppe optimal zu nutzen, wird jeder seinen Stärken entsprechend eingesetzt.

4

Teamfähigkeit und Toleranz.
Jeder Einzelne sollte sich konstruktiv in die gemeinsame Arbeit einbringen, mit anderen gut zusammenarbeiten können und sich für den Gesamterfolg persönlich mitverantwortlich fühlen. Ein produktives Arbeitsklima, das sich durch gegenseitigen Respekt, Vertrauen, gute Kommunikation und Wertschätzung auszeichnet, ist wesentliche Voraussetzung für den Erfolg der Zusammenarbeit.

5

Kommunikation und Konfliktbewältigung.
Transparenz ist das Um und Auf der Teamarbeit. Regelmäßige Meetings und Dokumentationen des Prozessfortschrittes bringen alle auf den gleichen Wissensstand. Zuhören, aber auch Kommunizieren heißt hier die Devise. Der Dialog sollte auf offene, wertschätzende Weise geführt werden. Konflikte werden als Bestandteil der Teamentwicklung verstanden, akzeptiert und gemeinsam gelöst. Die Fähigkeit aus Kritik zu lernen und daran zu wachsen, wird von allen Mitgliedern kultiviert.

6

Spielregeln und Wertekonsens.
Zu Beginn der Teamarbeit werden Verhaltensregeln für die Zusammenarbeit, Kommunikation und Konfliktlösung vereinbart, an die sich alle Mitglieder zu halten haben. Die Einigung auf gemeinsame Werte und Normen stärken das Wir-Gefühl des Teams.

7

Verbindlichkeit und Verantwortung.
Gemeinsam getroffene Entscheidungen sind für das Team verbindlich, werden von allen Personen getragen und auch nach außen hin vertreten. Der Teamleader schmückt sich nicht erst nach eingefahrenen Erfolgen mit den Federn seines Teams, sondern ist während des gesamten Prozesses als wichtiger Ansprechpartner integriert. Er weiß Bescheid, ist interessiert, informiert und motiviert – das gibt der ganzen Gruppe Halt und Orientierung. Ebenfalls wichtig: Konzentration auf das, was gut läuft und nicht darauf, was schief läuft.