Ressort
Du befindest dich hier:

Das solltest du über Tee wissen

Gemütliches Entspannen auf der Couch geht erst mit einer Tasse Tee so richtig gut: hier ein kleines Tee-Einmaleins.

von

Das solltest du über Tee wissen
© Thinkstock
1

Original vs. Fake.
Doch Tee ist nicht gleich Tee. Streng genommen versteht man darunter nur jene Aufgüsse, die mit Blättern des Teestrauchs (Camellia Sinensis) zubereitet werden. Dazu gehören schwarzer und grüner Tee sowie alle Unterkategorien. Rooibos und Lapacho kommen immer mehr in Mode, Matetee ist mittlerweile ein Klassiker. Alle drei werden von Sträuchern oder Bäumen geerntet, die nicht mit der Teepflanze verwandt sind.

2

Von der Plantage zum Teehändler.
Die Herstellung von Tee ist ein aufwendiger Prozess. Nach dem Pflücken werden die Blätter durch das so genannte Welken weich gemacht und dann gerollt, dabei tritt der Zellsaft aus. Grüner Tee wird vor dem Rollen gedämpft oder erhitzt. Es folgt die Oxidation, oft auch Fermentation genannt: Der Zellsaft reagiert mit dem Sauerstoff, die Blätter verfärben sich. Beim Grüntee lässt man diesen Schritt weg. Abschließend wird der Tee getrocknet und je nach Grad sortiert: Man unterscheidet Blatt, Broken (gebrochenes Blatt), Fannings (Partikel) und Dust (feiner Staub). Letztere zwei findet man nur im Beuteltee.

3

Qualität.
Am praktischsten ist der portionierte Teebeutel. Durch die größere Oberfläche der feinen Teebrösel oxidieren diese jedoch schneller, Aroma geht verloren. Auch gibt es in dieser Kategorie nur wenig Auswahl. In Studien schneiden loser und Beuteltee gleich gut ab, zumindest bei Koffeingehalt und gesunden Inhaltsstoffen. Loser Tee ist dem abgepackten in erster Linie in Geschmack und Sortenvielfalt überlegen.

4

Dosierungshilfe.
Als Faustregel gilt: pro Tasse einen gestrichenen Teelöffel, das sind zehn bis zwölf Gramm auf einen Liter. Doch jeder Tee ist anders, lass dich beim Kauf beraten. Tee-Gurus besitzen sogar Waage und Gewichte, um die optimale Menge zu bestimmen.

5

Tee-Knigge.
Einsteiger sollten sich folgende Regeln einprägen: Wasche Kanne und Tasse nur mit heißem Wasser ab. Denn Spülmittel verfälscht den Geschmack und lässt sich nie ganz abwaschen. Reinigungs-Tipp: Kanne mit warmem Wasser füllen, ein Päckchen Backpulver darin auflösen, 20 Minuten einwirken lassen und gründlich ausspülen. Hände weg von Stövchen. Auf solchen Untersätzen köchelt der Tee nämlich weiter bis er bitter wird. Lieber die Kanne mit warmem Wasser vorwärmen, so bleibt der Inhalt länger heiß.

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .