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Haut, Haare & Gesundheit: Was Teebaumöl alles kann

Kennst du eigentlich schon Teebaumöl und verwendest du es auch? Nicht? Solltest du aber, denn Teebaumöl ist ein absolutes Wundermittel.

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teebaumoel
© istockphoto.com

Nachdem mir eine Freundin von einem Öl vorgeschwärmt, dass sie selbst jetzt für absolut alles verwendet, egal ob für die Haut, Haare oder bei Gesundheitsproblemen. Ich wollte der Sache auf den Grund gehen und habe es selbst getestet. Mein Fazit? Teebaumöl ist mein neues Lieblingsöl!

Was ist Teebaumöl?

Der australische Teebaum galt schon bei den Aborigines als fixe Größe in der Naturheilkunde. Sie legten sich die Blätter zur Wundheilung auf oder kochten daraus einen Sud, den sie tranken oder dessen Dampf sie inhalierten. Das alles, weil die Blätter des Teebaumöls entzündungshemmend sind und eine antibakterielle Wirkung haben.

Teebaumöl wird auf verschiedene Arten aus den Blättern gewonnen, wobei die schonendste die Wasserdampfdestillation ist. Auch in unseren Breitengraden wurde Teebaumöl vermehrt bei Operationen eingesetzt, geriet aber nach Erfindung des Penicilins in Vergessenheit. Dabei hat das Öl nicht nur medizinisch wertvolle Eigenschaften, sondern kann auch Haut und Haare pflegen!

Wichtige Infos zu Teebaumöl:

Ganz wichtig bei Teembaumöl: Kauft nur qualitativ hochwertiges Teebaumöl. Damit es sich um keine "aufgepeppelten Öle" handelt, ist es ratsam, das Teebaumöl im Reformhaus oder in der Apotheke zu kaufen. Unbedingt darauf achten, dass "100% naturbelassen" darauf vermerkt ist und dass der Terpenin-4-ol-Gehalt über 38 Prozent liegt. Außerdem sollte man das Öl lichtgeschützt und unter 25 Grad lagern.

Dieses Teebaumöl erfüllt alle qualitativen Erwartungen.

Wie wende ich Teebaumöl richtig an?

1. Hautunreinheiten

Keine Ahnung was im Moment bei mir los ist. Tatsache aber ist: Meine Haut ist der reinste Fleckerlteppich. Pickel, Hautunreinheiten und rote Flecken stehen bei mir am Tagesprogramm. Oder sagen wir besser "standen", denn ich habe diese Problemchen mit Teebaumöl mehr oder weniger in den Griff bekommen. Die Pickel sind zurückgegangen, die unreine Haut ebenso und mein gesamtes Gesicht fühlt sich seither weicher und gesünder an.

So geht's: Ein paar Tropfen Teebaumöl auf ein Wattestäbchen geben und die unreinen Stellen beziehungsweise Pickel damit abtupfen. Wer größere Flächen "säubern" möchte, kann auch ein Wattepad verwenden. Ich habe es morgens und abends gemacht, ganz besonders aber am Abend, weil man vor dem Schlafengehen kein Make-up mehr aufträgt und somit das Öl schön einziehen kann.Teebaumöl soll übrigens auch bei Nagelpilz bzw. Fußpilz und Lippenherpes helfen.

2. Haarpflege

Teebaumöl soll bei trockener, juckender und schuppender Kopfhaut helfen. Okay, diese Probleme habe ich zwar nicht, aber trocken sind meine Haare definitiv, vor allem bei diesem Wetter, wo es einmal heiß, dann wieder kalt ist und die Klimaanlage in Dauerschleife läuft.

Was also tun? Es gibt Shampoos in denen sich Teebaumöl befindet, oder aber man gibt ein paar Tropfen Teebaumöl auf die bereits eingeschäumten Haare und massiert es gut ein. Danach ausspülen und fertig. Achtung: Nicht zu viel Öl verwenden, sonst werden die Haare schnell fettig.
Ich habe das Öl nach der Haarwäsche ins handtuchtrockene Haar gegeben, kurz einwirken lassen, dann ausgespült und meine Haare geföhnt. Die Haare waren deutlich weicher als sonst.

3. Mundhygiene

Gegen Zahnfleischentzündungen kann eine verdünnte Form des Teebaumöls eingesetzt werden. Bakterien im Mund und Rachenraum haben nämlich keine Chance gegen die antiseptische Wirkung. Deshalb eignet sich das Öl auch zum Gurgeln (ebenfalls in abgeschwächter Form), wenn man ein Kratzen im Hals spürt.

Teebaumöl Mundspülung für vorbeugende Pflege des Mundraums

4. Für die Gesundheit

Hasst ihr es auch, wenn die lästigen Gelsen-, Wespen-, Bremsen- und Bienenstiche jucken und sich große, rote Flecken bilden? Teebaumöl soll den Juckreiz und die Schwellung mildern.

5. Zur Entspannung

Wer gestresst ist und sich total unwohl fühlt, kann Teebaumöl auch in heißes Badewasser träufeln. Ein paar Kerzen aufstellen und schon geht es uns besser.

Gut zum Verschenken: Fußbadesalz mit Teebaumöl.

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Noch ein Protip - vorallem für Katzenbesitzer: Teebaumöl ist giftig für Katzen!