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Teenager verkauft ihre Entjungferung um 2,5 Millionen Euro

Eine moderne Form der Prostitution? Aber angeblich passierte das doch alles freiwillig? Wenn eine 19-Jährige ihre Jungfräulichkeit online versteigern lässt.


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Das erste Mal. Für viele verbunden mit Aufregung, Unsicherheit und vielleicht sogar Verliebtheit. Aber eher selten mit einer Versteigerung. Genau für diesen Weg hat sich Giselle entschieden. Denn sie hat ihre Jungfräulichkeit online angeboten.

Und den Zuschlag für eine Nacht mit der 19-jährigen Amerikanerin hat sich schließlich ein Geschäftsmann aus Abu Dhabi für satte 2,5 Millionen Euro erkauft, womit er angeblich einen Hollywood-Schauspieler und einen russischer Politiker überboten haben soll.

Eine Summe, wofür die junge Frau ihre Studiengebühren abbezahlen sowie reisen will. Sie erklärt die Auktion als "wahr gewordenen Traum" sowie "eine Form der Emanzipation" und zeigt sich schockiert, dass manche Menschen Versteigerungen dieser Art verbieten möchten. Schließlich wäre es ihr Körper und damit auch ihre Wahl. Worte, die allerdings vor ihrem Zusammentreffen mit dem Auktionsgewinner gewählt wurden. Die Nacht in einem deutschen Hotel sei allerdings bereits gebucht - begleitet von Security, damit sie jederzeit abbrechen könne bei Bedarf.

Auf diese Argumentation setzt auch der Betreiber der "Cinderella Escorts", der mittlerweile berüchtigten Plattform, wo schon mehrere Frauen auf ähnliche Ideen gekommen sein sollen. Dessen Gründer Jan Zakobielski weist Vorwürfe, er wäre ein Zuhälter von sich. Die Entscheidung aller Frauen wäre ihre eigene und freiwillig betont er. Und um potenzielle Käufer zu beruhigen, beteuert er darüber hinaus, dass die Jungfräulichkeit sogar medizinisch attestiert wurde. Ebenso wie die psychische Gesundheit der Damen...

Anderer Meinung scheint da die Mutter der Niederländerin Lola zu haben - sie beschuldigt die Website fragwürdiger Praktiken. Ihre Tochter leide an einer psychischen Krankheit, aber ihre "Annonce" wurde dennoch veröffentlicht. Im Gegensatz zu Aleexandra Khefren wurde diese vorzeitig offline genommen. Bei der 18-Jährigen Rumänin jedoch ersteigerte sich ein Geschäftsmann aus Hong Kong deren Jungfräulichkeit um 2,3 Millionen Euro. Wovon sich Cinderella Escorts stets 20 % einbehält...

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