Ressort
Du befindest dich hier:

Teil 1: Die wichtigsten Symptome und Hausmittel von A bis Z

Mehr als 200 verschiedene Viren sind jedes Jahr im Umlauf und können Erkältungen auslösen. Das Immunsystem ist deshalb im Winter permanent damit beschäftigt, die Erreger abzuwehren, um uns vor einer Erkrankung zu bewahren. Schon kleine Maßnahmen können große Wirkung zeigen. Und auch die gute alte Hühnersupper hat durchaus ihre Berechtigung. Hier sind die wichtigsten Informationen und die besten Tipps in alphabetischer Reihenfolge.


Teil 1: Die wichtigsten Symptome und Hausmittel von A bis Z
© Corbis

Abwehrsystem. Das körper­eigene Barrieresystem soll Krankheitserreger vorzeitig ab­fangen. Die Schleimhäute spie­len dabei eine wichtige Rolle, sie sollen z.B. vor einer Tröpfchen­infektion schützen. Sind sie schlecht durchblutet, ausgekühlt oder ausgetrocknet, können sie diese Aufgabe nicht mehr erfül­len.

Alkohol. Das Suchtmittel sorgt für eine Erweiterung der Blutgefäße, wodurch sich die Krankheitserreger schneller ausbreiten können. Deshalb jetzt eher vermeiden.

Ansteckung. Erkältungsviren werden über Tropfen (z.B. Husten) oder die Haut (Hände­ schütteln) von einer Person auf die andere übertragen. Ein intak­tes Immunsystem wehrt sie ab.

Antibiotika. Wirken nicht ge­gen Viren, sondern nur ge­gen Bakterien und werden deswegen weder bei einer Erkältung noch einer Grippe verschrieben – außer es kommen weitere Er­krankungen wie z.B. eine Lun­genentzündung hinzu.

Bakterien. Lösen keine Erkältung aus. Ist der Körper aber bereits durch eine solche geschwächt, haben Bakterien ein leichtes Spiel.

Bewegung. Sport steigert die Abwehr. Studien haben er­geben, dass bereits 20 bis 30 Minuten täglich die Anzahl der Killerzellen deutlich hebt.

Vitamin C. Ist eines der am längsten bekannten Vitamine und wird auch Ascorbinsäure genannt. Sie ist ein wesentlicher Faktor bei der Bildung und Vernetzung von Kollagen und trägt so zur Festigkeit von Bindegewebe, Knorpel und Knochen bei.

Dauer. Eine durchschnittliche Erkältung dauert eine Woche, eine richtige Grippe länger. Zwei Tage vor Auftreten der ersten Symptome erfolgt normalerweise die Infektion. Während Halsschmerzen meist nach zwei Tagen vergehen, dauern Schnupfen, Kopf- sowie Gliederschmerzen in der Regel fünf Tage. Husten kommt oft erst später hinzu und ist auch etwa fünf Tage hartnäckig.

Entspannung. Stress macht das Immunsystem angreifbarer. Relax-Pausen (Zeit für sich, Meditation, Yoga) sollten deswegen an der Tagesordnung stehen.

Erkältung. Die meist leicht verlaufende Verkühlung, auch grippaler Infekt genannt, gehört zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Nicht mit einer echten Grippe zu verwechseln.

Ernährung. Zur Erkältungshochsaison wird leichte Kost mit viel Obst und Gemüse empfohlen, da Letztere alle wichtigen Minerale und Nährstoffe liefern. Fünf Portionen täglich sind jetzt ein Muss. Während einer Erkältung versorgt eine frische Hühnerbrühe den Körper mit wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen sowie Flüssigkeit.

Fieber. Erhöhte Körpertemperatur ist ein Zeichen für eine Abwehrreaktion des Organismus und wichtig. Viele Erreger können bei über 38,5 Grad nicht überleben. Wadenwickel mit Essig sowie Linden- oder Holunderblütentee unterstützen den Körper dabei.

Gurgeln. Bei Entzündungen im Hals- und Rachenraum ist Gurgeln mit Salbei- oder Kamillentee ideal, da die enthaltenen ätherischen Öle die Heilung fördern. Dazu zwei TL Blätter mit heißem Wasser überbrühen und 15 Minuten ziehen lassen.

red