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Teil 3: Das Schlank-Elixier Schlaf:
Abnehmen im Bio-Rhythmus

Der Schlaf ist die längste Fettverbrennungsphase des Tages: So gestalten Sie die Nachtruhe zum optimalen Abnehm-Coach!


Teil 3: Das Schlank-Elixier Schlaf:
Abnehmen im Bio-Rhythmus
© Thinkstock

Träumen Sie ruhig weiter! Denn der nächtliche Schlaf ist für den Körper nicht nur eine unverzichtbare Erholungsphase, sondern auch ein wahres Wellness-Elixier. In den Stunden zwischen Einbruch der Dämmerung und dem Morgengrauen spielen sich im Körper zahlreiche Vorgänge ab, die sich auf der Waage zu Buche schlagen. Eine amerikanische Studie der New Yorker Columbia-Universität bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Schlaf und Übergewicht gibt: Fehlender Schlaf schwächt den Spiegel stoffwechselanregender und stärkt hungerfördernde Hormone.

Schlaf ist also, so verwunderlich das klingt, ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Kampf gegen überflüssige Kilos. Nicht umsonst fühlen wir uns morgens frischer, straffer und leichter als abends. Dir drei Gebote für Fatburning über Nacht: ausreichend Schlaf, die richtigen Nährstoffe und abendlicher Sport, so das Erfolgskonzept des Ernährungsexperten Detlef Pape und seiner Kollegen im neu erschienenen Buch „Schlank im Schlaf“. Wir erzählen Ihnen jetzt nicht die Gutenachtgeschichte, sich ins Bett zu legen reiche aus, um am nächsten Morgen drei Kilo leichter zu erwachen. So einfach geht’s leider nicht. Nur wer tagsüber mit Köpfchen agiert, für den arbeitet nachts der Körper. WOMAN zeigt wie’s geht:

SO LOCKEN SIE DEN SANDMANN AN!

Für immer ausgeschlafen: Mit diesen Tipps schlafen Sie wie ein Murmeltier!

Für etwa 25 Prozent der Bevölkerung werden die Stunden vor Mitternacht bis ins Morgengrauen regelmäßig zum Alptraum. Schlafstörungen verschließen ihnen das Tor zur erholsamen Nachtruhe. So entschlummern Sie rasch ins Land der Träume:
• GELASSENHEIT: Der erste Schritt zu erholsamen Träumen: Seien Sie cool, man kann Schlaf nicht erzwingen! Nur wer die nächtliche Schlummerzeit als Genuss und nicht als vertane Zeit versteht, hat Chancen auf Schlaf.

• AUFRÄUMEN: Das Schlafzimmer dient nur der Ruhe (und dem Sex). Verbannen Sie TV, Bücher und Computer aus Ihren Gemächern. Sollten Sie nicht einschlafen können oder nachts aufwachen, gehen Sie lieber ins Wohnzimmer um zu lesen oder fernzusehen, bis Sie sich richtig schläfrig fühlen. Dann gleich ab ins Bett.

• GEMÄCHER: Lärm und Licht sind Störfaktoren: Schlafzimmer abdunkeln und die Geräuschkulisse reduzieren (etwa tickende Wecker). Sparen Sie nicht an der Matratze. Wir verbringen darauf immerhin ein Drittel unseres Lebens. Lüften Sie das Schlafzimmer regelmäßig, und versuchen Sie, es kühl zu halten (ca. 15 Grad).

• RHYTHMUS: Einschlafrituale helfen nicht nur Kleinkindern. Auch Erwachsene profitieren von fixen Schlafzeiten oder einem Entspannungsbad vor dem Zubettgehen.

• BEWEGUNG: Unmittelbar vor dem Zubettgehen Sport vermeiden. Ein Krafttraining etwa vier Stunden davor schadet dem Schlaf aber nicht.

• SUCHTMITTEL: Genussmittel erschweren den Schlaf. Vermeiden Sie vor dem Schlafengehen Alkohol (drei Stunden), Koffein (vier Stunden) und Nikotin (eine Stunde)!

• STRESS: Vermeiden Sie Stress vor der Nachtruhe! Lieber mit Musik, einem Bad oder Yoga entspannen! Auch geistige Arbeit unmittelbar vor dem Zubettgehen wirkt negativ.

• MUSIK: Chinesische Wissenschaftler raten: Das Hören von Jazz, 45 Minuten vor dem Zubettgehen, sorgt für einen besseren Schlaf.

• POWER-NAP: Ein Nickerchen am Tag kann zwar für die Gesundheit förderlich sein, doch sollten Menschen mit Einschlafproblemen am Abend die Finger davon lassen. Im Notfall: Der Mittagsschlaf sollte nicht länger als eine halbe Stunde dauern und bis 15 Uhr gehalten werden.

• HILFE: Wenn das Sandmännchen partout nicht kommen will, bringt eine Teemischung aus Melisse, Ringelblume, Hopfen, Weißdorn, Baldrian und Koriander Ruhe. 15 Min. vor dem Schlafengehen trinken!