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Teil 4: Das Schlank-Elixier Schlaf:
Abnehmen im Bio-Rhythmus

Der Schlaf ist die längste Fettverbrennungsphase des Tages: So gestalten Sie die Nachtruhe zum optimalen Abnehm-Coach!


Teil 4: Das Schlank-Elixier Schlaf:
Abnehmen im Bio-Rhythmus
© Thinkstock

Träumen Sie ruhig weiter! Denn der nächtliche Schlaf ist für den Körper nicht nur eine unverzichtbare Erholungsphase, sondern auch ein wahres Wellness-Elixier. In den Stunden zwischen Einbruch der Dämmerung und dem Morgengrauen spielen sich im Körper zahlreiche Vorgänge ab, die sich auf der Waage zu Buche schlagen. Eine amerikanische Studie der New Yorker Columbia-Universität bestätigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Schlaf und Übergewicht gibt: Fehlender Schlaf schwächt den Spiegel stoffwechselanregender und stärkt hungerfördernde Hormone.

Schlaf ist also, so verwunderlich das klingt, ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Kampf gegen überflüssige Kilos. Nicht umsonst fühlen wir uns morgens frischer, straffer und leichter als abends. Dir drei Gebote für Fatburning über Nacht: ausreichend Schlaf, die richtigen Nährstoffe und abendlicher Sport, so das Erfolgskonzept des Ernährungsexperten Detlef Pape und seiner Kollegen im neu erschienenen Buch „Schlank im Schlaf“. Wir erzählen Ihnen jetzt nicht die Gutenachtgeschichte, sich ins Bett zu legen reiche aus, um am nächsten Morgen drei Kilo leichter zu erwachen. So einfach geht’s leider nicht. Nur wer tagsüber mit Köpfchen agiert, für den arbeitet nachts der Körper. WOMAN zeigt wie’s geht:

DIE ANATOMIE DES SCHLAFES

Was genau passiert eigentlich in der Nacht? Vom idealen Rhythmus des Schlafes:
Zur Aufrechterhaltung des Schlafes steuert das Gehirn die Schlaftiefe in zeitlichen Abständen – tiefe Schlafphasen (das Aufwecken ist dann schwer möglich) wechseln sich also mit „leichteren“ Phasen (einfacheres Aufwachen) ab. Diese einzelnen Stadien ergeben einen fixen Rhythmus, wobei jede der Phasen etwa 90 Minuten dauert.

• SCHLAFSTADIEN: Dabei unterscheiden Wissenschaftler zwei Phasen: Die so genannte REM-Phase („Rapid Eye Movement“) ist jene Zeit, in der der Geist aktiv ist, der Körper aber pausiert. Wir träumen intensiv, die Augen bewegen sich bei geschlossenen Lidern, und unser Gehirn ist aktiv. Während der Non-REM-Phase ist der Geist inaktiv, intellektuelle Lerninhalte werden gefestigt. Nur sehr selten treten Träume auf. Vier Stadien bilden diese Schlafphase – vom leichten (Stadium 1) bis zum Tiefschlaf (Stadium 4). Am erholsamsten sind dabei die Stadien 3 und 4. Der Körper erholt sich in dieser Zeit. Je länger und ungestörter die Stadien 3 und 4 ablaufen, desto frischer ist man beim Aufstehen. Das Stadium 2 hat eine Art Filterfunktion für den Geist. Das Gehirn schützt sich selbst vor Reizüberflutungen.

• ZAPFENSTREICH: Durchschnittlich schläft der Mensch 7 Stunden und 15 Minuten. Die Statistik täuscht dennoch, denn Schlafen ist schließlich eine individuelle Angelegenheit: Als normal gilt ein Schlaf von vier bis zwölf Stunden! Wann Sie zu Bett gehen, ist im Grunde egal. Der kolportierte Schlaf vor Mitternacht ist also nicht zwangsweise der beste. Wichtig ist, dass die Qualität stimmt!

• SCHLAFSCHULD: Zu wenig Schlaf muss der Körper Stunde für Stunde zurückzahlen, um wieder in Form zu kommen. Ausschlafen am Wochenende kompensiert ein Schlafdefizit unter der Woche!