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Abzock-Anrufe: 5 Tipps gegen Telefon-Betrug

Hinterlistige Betrugsanrufe sind nicht nur lästig, sondern auch ein unangenehmer Eingriff in die Privatsphäre. Wir geben nützliche Tipps, wie TelefonbetrügerInnen keine Chance haben.

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Abzock-Anrufe: 5 Tipps gegen Telefon-Betrug
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Ein privates Telefonat mit Freundinnen oder Freunden ist erfreulich, ein ungewollter Anruf eines Fremden verursacht Ärger. Wo Bekannte und Verwandte das vertrauliche Gespräch suchen, sehen Betrüger und Betrügerinnen nur das große Geschäft. Fünf Tipps, wie du zwielichtigen Telefonaten den Riegel vorschieben kannst:

#1: Bei Formularen keine Telefonnummer angeben

Bei Anmeldungen für Gewinnspiele und Benutzerkonten wird häufig die Angabe der Telefonnummer verlangt. Allerdings sollte man genau überlegen, ob der jeweilige Dienstleister die eigene Rufnummer wirklich benötigt. Wenn die Telefonnummer nicht unbedingt erforderlich ist, muss man das entsprechende Feld im Formular nicht ausfüllen. Im Falle eines Pflichtfelds kann man auch eine falsche Nummer angeben...

#2: Rufnummer nicht in sozialen Netzwerken posten

Obwohl soziale Netzwerke das Gefühl vermitteln, sich im privaten Kreis der besten Freunde und Freundinnen zu befinden, werden die Inhalte von Plattformen wie Facebook auf amerikanischen Servern gespeichert. Diese unterliegen nicht den strengen Datenschutzgesetzen europäischer Server und bieten daher nur einen unzureichenden Schutz vor fremden Zugriff auf die eigenen Daten. Deshalb gilt: Nie die eigene Rufnummer posten oder abspeichern, sonst haben Betrügende ein leichtes Spiel.

#3: Bei falscher Identität die Behörden benachrichtigen

Um glaubwürdig zu erscheinen, geben sich Spammer teils als PolizistInnen oder MitarbeiterInnen anderer Behörden aus - falls sie im Gespräch "komisch" wirken, sollte man besser auflegen und nicht aus falscher Höflichkeit weiter telefonieren. Um die Identität der oder des Anderen zu überprüfen, ruft man sicherheitshalber die richtige Nummer der Behörde an, von der man vermeintlich kontaktiert wurde. Dies sollte, wenn möglich, von einem anderen Telefon aus geschehen. Gerade bei älteren Telefonen kann es nämlich sein, dass der oder die Angerufene nicht richtig auflegt und das unerwünschte Gegenüber dann bei dem Kontrollanruf noch immer in der Leitung ist.

#4: Nur bekannte Nummern zurückrufen

Das Telefon klingelt ein, zwei Mal, dann wird aufgelegt. In diesem Fall sollte man zuerst die Nummer überprüfen, bevor man zurückruft. Es kann nämlich sein, dass man Opfer eines sogenannten "Ping-Anrufs" geworden ist. Anrufende lassen das Telefon nur kurz klingeln und spekulieren auf Rückruf. Wenn man nun die Nummer von sich aus kontaktiert, gerät man an eine kostspielige Hotline.

#5: Apps bieten Schutz

Viele Apps bieten für Smartphones mittlerweile Spam-Schutz. Sobald eine dubiose Nummer anzurufen versucht, erkennt die Anwendung die Rufnummer und warnt vor Telefon-Abzocken.

Die Polizei rät, Telefonate, bei denen Geld, Schmuck oder sensible Daten gefordert werden, sofort abzubrechen und sich nicht auf Diskussionen, Forderungen oder Angebote einzulassen. Anschließend sollte sofort die Polizei gerufen und Anzeige erstattet werden.

Thema: Life-Hacks

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