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Im Test: Aesop Gesichtsmaske

Anno 1987 wurde die Naturkosmetikmarke Aesop in Australien gegründet – jetzt ist sie auch in Wien erhältlich. Beauty-Profi Sophie Burian hat die Gesichtsmaske getestet.


Im Test: Aesop Gesichtsmaske
© Sophie Burian

Es ist Zeit, euch eine neue Marke vorzustellen: Aesop ! Wobei: Ganz so neu ist sie eigentlich nicht, denn gegründet wurde das australische Naturkosmetik-Label bereits 1987. Ab jetzt ist sie aber endlich auch in Wien erhältlich – in der Kult-Apotheke Saint Charles im 7. Bezirk.

Erfunden wurde diese Beautymarke ausnahmsweise einmal von einem Mann – dem Friseur Dennis Paphitis. Insofern war ich umso neugieriger.

Aesop verfolgt, so der Gründer, einen natürlichen und ganzheitliche Idee. “Wir versprechen keine ewige Jugend“, sagt er (Das mag ich zwar nicht hören – aber immerhin klingt es ehrlich! ). Der Ansatz ist ein anderer: Mit natürlichen Produkten bzw. Inhaltsstoffen soll die Haut bestmöglich ernährt und behandelt werden. Aesop sieht seine Produkte als Ergänzung einer gesundheitbewußten Lebensweise und Ernährung an – getreu der Idee, wonach wirkliche Schönheit von innen kommt.

Nett, aber klingt irgendwie auch ziemlich anstrengend. Da sind mir die großen, leeren Versprechen der Großkonzerne fast lieber ☺. Aber ich gebe der Sache eine Chance und teste eine Gesichtsmaske. Die Inhaltsstoffe zur Reinigung: Petersilie, Primel und Hagebutte. Hatte ich so noch nie, klingt spannend.

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Der erste Blick: Die Creme kommt in einer klassischen Tube daher. Könnte auch eine Zahnpasta aus der Schwarz-Weiß-Zeit sein. Aber gerade dieses simple Design spricht mich so sehr an. Irgendwie pervers, aber so etwas Simples fällt mittlerweile im Kosmetikregal auf. Einfach, kompakt und vertraut. Kein Überkarton – noch sympathischer. Die Creme ist graublau und von der Konsistenz deckend aber leicht. Sie lässt sich leicht verteilen.

Simpel - und dadurch fast noch auffälliger
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Der erste Anstrich: Puhh! Die Creme riecht. Auf den zweiten Schnupperer kann ich mich aber damit anfreunden. Frisch. Nach Kräutern. Ob es Petersilie oder Primel ist, kann ich nicht feststellen. Die Creme ist eher hellgrau. Sie scheint sofort einzuziehen.

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Der zweite Blick: Nach schon zehn Minuten scheint die graue Paste komplett angetrocknet. An den Mischhautstellen scheint die Haut die Creme wahrlich zu „trinken“. Die Maske lässt sich danach leicht und zur Gänze abwaschen. Die Haut scheint gereinigt und ist an manchen Stellen leicht gerötet. Das verschwindet aber nach ein paar Minuten wieder. Leider spannt das Gesicht nach der Anwendung etwas und eine anschließende Feuchtigkeitscreme ist unumgänglich.

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Mein Fazit: Eine geniale Naturkosmetikmarke mit sehr ansprechender Verpackung! Leider trocknet die Maske das Gesicht ein wenig zu sehr aus. Trotzdem werde ich noch andere Produkte testen.

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Das Unangenehme zum Schluss: Für eine "Zahnpastatube" Gesichtsmaske von Aesop legst du € 32,00 auf den Apothekentisch (unverbindliche Preisempfehlung ).