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Woman testet: Rollerwheel-Eyeliner

Der Rollerwheel Liquid Liner von MAC hat eine offensichtliche Besonderheit: Der Applikator erinnert an einen Pizzaschneider. Wie er am Auge so performt, verraten wir in unserem Test-Bericht.

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Rollerwheel Liner
© Bilder der Autorin

Ich trage nicht jeden Tag einen Cat Eye Liner, aber wenn es mal so ist, dann brauche ich mindestens eine halbe Stunde, um die Striche auf beiden Seiten gleichmäßig hinzukriegen. Dabei liebe ich Make Up und beschäftige mich eigentlich intensiv damit! Doch das Eyeliner-Zeichnen ist eine ganz eigene Geschichte. Doch wie ich immer sage: Übung macht die Meister. Und deshalb versuche ich es immer und immer wieder.

Dabei ist mir schon aufgefallen, dass es große Unterschiede zwischen den verschiedenen Eyeliner-Applikatoren gibt. Entweder man mag Pinsel und Gel, oder einen klassischen Liquid Liner mit dem sehr schmalen Pinselchen, oder den guten alten Kajal. Ich habe alles versucht, aber noch keinen Favoriten gefunden, denn ich glaube daran, dass es für jede Situation das perfekte Tool gibt. Und da ich ein neugieriger Mensch bin, wollte ich wissen, für welche Situation sich der Rollerwheel Liquid Liner von MAC eignen würde.

Das Besondere an diesem Eyeliner ist der Applikator selbst, der tatsächlich so aussieht, wie diese runden Pizzaschneider. Dadurch soll die totale Präzision des Striches gewährleistet werden, denn der bewegliche Kreis, mit dem die Farbe aufgetragen wird, ist extrem dünn.

Und tatsächlich: Die Linien, die ich auf meinen Handrücken zeichne sind nicht nur unglaublich schwarz, sondern auch echt präzise. "Das ist schon mal ziemlich faszinierend", denke ich mir, während ich gedankenverloren über die Striche streiche. Und dann überrascht mich der Liner zum zweiten Mal: Er lässt sich schon nach kurzer Zeit nicht mehr verwischen und behält gleichzeitig diesen stylischen Wet-Look bei.

So, ran ans Auge. Leider gibt es davon keine filmischen Beweismittel, aber das Auftragen geht eigentlich ziemlich problemlos. Bei zwei recht dicken Cat Eye Liner muss ich nur einmal zusätzlich eintauchen um die gewünschte Farbtiefe zu erhalten. Perfekt sind meine Wings nicht geworden und das liegt meiner Meinung nach an zweierlei: Erstens an meinen mangelnden Skills. Und zweitens am ungewohnten Applikator selbst, denn wenn man so ein Teil noch nie benutzt hat, dann tut man sich anfangs einfach schwer.

Test Mac Liner

Vom Tragegefühl bin ich anfangs nicht ganz begeistert, denn während dem Trocknen spürt man das Produkt deutlich auf der Haut. Ein bisschen verklebt kommen mir meine Augenlider vor, aber zum Glück nur so lange, bis die Wings getrocknet sind. Danach halten sie ziemlich gut ihre Form und Farbe. Selbst fünf Stunden später sind sie noch immer nicht verkrümelt oder verblasst.

Fazit

Ich muss sagen, ich bin beeindruckt! Der Liner ist reich an Pigmenten, sehr schwarz und deckend. Den glänzenden Look muss man halt mögen. Aber wenn man das tut, dann hat man im Rollerwheel Liquid Liner einen richtig guten Kompagnon gefunden. In die Applikation muss man reinwachsen und es ist sicher von Vorteil, wenn man schon einmal einen flüssigen Liner verwendet hat. Aber wie gesagt, die Übung macht die Meister! Der Rollerwheel Liner nimmt dir die Arbeit nicht ab, aber er gibt dem Prozess eine angenehm präzise Handhabung.