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So wirkt der Look teuer (ohne Lawinen zu kosten)

Wie stylst du einen Look, der hochwertig und teuer aussieht (aber keine Lawinen kostet)? Wir verraten dir, auf was du beim Modekauf achten musst.

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So wirkt der Look teuer (ohne Lawinen zu kosten)

Ein großartiger Look muss einfach nicht Lawinen kosten!

© Getty Images

Gibt es ein größeres Kompliment, als wenn jemand fragt: "Wo hast du denn das her?" – Ehrlich, Mädels: Das gibt einen wirklichen Ego-Boost. Aber wie gelingt es, einen hochwertigen Look zu kreieren, der aber nicht gleich dein gesamtes Monats-Budget (und mehr!) verschlingt?

Die großen Mode-Retailer wie H&M , Zara oder Topshop sind Großmeister darin, die aktuellen Looks von den Laufstegen in Mailand, New York oder Paris in Windeseile zu kopieren. Schnitt, Stil, Farbe, Druck – all das lässt sich simpel nachahmen und in die Ketten bringen. Wesentlich schwieriger zu fälschen ist allerdings die Qualität des Gewebes. Und das Material, ihr Lieben, ist meistens ausschlaggebend, ob wir ein Teil als edel wahrnehmen. Oder ihm die bescheidenere Herkunft sofort ansehen.

Jetzt können wir uns natürlich nicht nur Seide und Kaschmir in den Kleiderschrank hängen. Deshalb servieren wir euch hier ein wenig Materialkunde. Und verraten, mit welchen Stoffen deine Kleidung teuer wirkt, obwohl sie keine Unsummen gekostet hat.

Dein Outfit wirkt teuer? Dann hast du aufs Material geachtet

DIESE MATERIALIEN SIND HOCHWERTIG:

1

LEINEN. Eines der ersten Anzeichen für billige Kleidung: Glänzendes, ganz offensichtlich synthetisches Gewebe. Natürliche Stoffe wie Leinen fühlen sich besser an und sehen auch automatisch teurer aus. Ein weiterer Vorteil: Leinen nutzt nicht so schnell ab – und wird in den meisten Fällen bei häufigem Tragen sogar schöner.

2

FAUX VELOUR. Echtes Wildleder ist – wie die meisten Lederarten – richtig teuer. "Veganes" Velours ist erschwinglich, sieht chic aus - und ist vom "echten" kaum zu unterscheiden.

3

BAUMWOLLE. Baumwolle ist ein sehr hochwertiges Material, muss aber deshalb keine Lawinen kosten. Seine Stärke sind die natürlichen Fasern und die gute Waschbarkeit.

DIESE MATERIALIEN WIRKEN SCHNELL BILLIG:

1

KUNST-SEIDE. Altert leider schlecht – Verschleißerscheinungen wie ausgebeulte Stellen oder lose Fäden zeigen sich bereits nach ein paar mal Tragen.

2

POLYESTER. Polyester hat seit jeher einen schlechten Ruf. Mittlerweile hat sich die Qualität erheblich gebessert und das Gewebe in so gut wie jeder halbwegs leistbaren Kleidung enthalten. Unser Tipp: Kaufe Polyester nur bei bezahlbaren Marken, die aber für hohe Qualität bekannt sind. Und nimm' dir die Zeit, das Material mit deinen Händen zu prüfen!

3

ACRYL. Acryl hat den Nachteil, schnell seine Form zu verlieren. Bereits nach dem ersten Waschen sind die meisten Acryl-Sweater ausgeleiert oder verdellt. Außerdem: Acryl ist kein sonderlich warmes Material, im Herbst oder Winter also auch eher ungeeignet.

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