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Alles blond, blöd oder was?

Im Kasino am Schwarzenbergplatz ist diesen Sonntag, dem 8. März, „Theblondproject“ zu sehen, ein Abend, den die Schauspielerin Caroline Peters mitentwickelt hat.

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Alles blond, blöd oder was?
© Katarina Šoškic

Rollenbilder, Feminismus, Macht, Erfolg und Männer - selbst die selbstbewusstesten Frauen wissen, dass diese Themen seit Jahren anstehen. Auch die österreichische Frauenministerin, der laut eigenen Angabe, niemals von männlicher Seite Stolpersteine in den Karriereweg gelegt wurden, wies auf einem Society-Event darauf hin, „dass wir noch immer nicht in allen Lebensbereichen, die vollständige Gleichberechtigung haben.“ Einmal im Jahr ist schließlich Weltfrauentag.

Mit Fakten und Klischees spielt Caroline Peters, wenn sie fragt: "Aber was soll „das“ Blondsein heißen, was bedeutet Blond? Blond ist Fake – denn nur 2 % der gesamten Weltbevölkerung ist natürlich blond. Ist Blondsein ein Spiel mit Identität?"

Der Abend hat noch mehr zu bieten als Blondinnen-Witzchen, die Diskussion um die Haarfarbe und dass Karrieren von Rollenbildern geprägt werden. Die Frage bleibt offen, wie die Machtgefälle niedriger werden. Caroline Peters, die heurige Buhlschaft, über ihr Konzept: "Aus einer ausführlichen Interviewrecherche entstanden Texte, Videos, Musiken und ein Manifest. Wir arbeiten in einer Verfransung der Künste, in einem Wechselspiel der biographischen Anekdoten und der Frage nach der dahinterliegenden Struktur. Im Spiel mit unseren humanen Avataren bringen wir unsere blonden Erkenntnisse und Forderungen in Wien (…) auf die Straße und ins Netz. Blond ist für alle."

Theblondproject: 8. März, Kasino am Schwarzenbergplatz, 19 Uhr

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