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WOMAN testet: Hautstraffung ohne OP mit Thermage

Keine Injektionen, kein Skalpell und danach gleich wieder einsatzfähig - und dennoch schenkt einem die Thermage ein paar Jahre oder einen straffen Körper? Wir haben die Behandlung getestet.

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Thermage
© Moser Milani Medical Spa/Walter Hofmann

Ein Traum wird wahr? Ein revolutionäres Verfahren glättet und konturiert faltige oder unebene Haut schonend und effektiv nach nur einer Behandlung – und das noch dazu ohne chirurgischen Eingriff oder Injektionen. "Thermage" heißt das Zauberwort und wir wollten wissen, ob die Behandlung tatsächlich hält, was sie verspricht und haben sie im Moser Milani Medical Spa getestet.

So gut die Gene, regelmäßiges Training oder die Hautcreme auch sein mag: Das Alter geht an niemandem von uns spurlos vorbei. Die Haut verliert immer mehr an Spannkraft und Elastizität, die ersten Falten entstehen. Das neue Behandlungsverfahren soll jedoch helfen, den Alterungsprozess zu verlangsamen und für ein strahlendes, jüngeres Aussehen sorgen.

Wie funktioniert's?

„Bei der Thermage werden die tieferen Hautschichten über ein spezielles Handstück mittels einer hoch entwickelten Radiofrequenztechnologie sanft erwärmt. Dadurch wird das Unterhautbindegewebe stimuliert und die Kollagenneubildung angeregt“, erklärt Dr. Shirin Milani, Fachärztin für plastische, ästhetische und rekonstruktive Chirurgie. Bereits nach einer Behandlung kommt es durch die Neubildung von Kollagen zu einer Verbesserung, die sich bis zu sechs Monate fortsetzt.

Dabei funktioniert die Behandlung auf zweierlei Basis: Erstens die Kollagenneubildung, dessen Endergebnis erst nach einigen Monaten sichtbar wird und zweitens der sofort sichtbare Shrinking-Effekt, der ungefähr 15-20 Prozent des Gesamtergebnisses ausmacht.

Je größer die behandelte Fläche, desto augenscheinlicher ist auch das Ergebnis, da der Shrinking-Effekt besser wirken kann und die Haut ähnlich wie bei einem Korsett zusammen gezogen wird - dank der wieder gewonnen Straffheit merkt man ebenso einen Umfangunterschied.

Thermage

Thermage eignet sich zur Behandlung von Falten, Knitterfältchen und nachlassender Hautelastizität aufgrund des Alters, einer Schwangerschaft oder von Gewichtsverlust, am Bauch und Gesäß, an den Knien, Beinen, Armen und Händen sowie an Hals, der Kinnpartie und im Mund-, Augen- und Stirnbereich.

Abhängig von der Hautbeschaffenheit und dem natürlichen Alterungsprozess kann das Ergebnis mehrere Jahre lang anhalten. Je älter man ist und je dünner die Haut bereits ist, desto schwieriger ist es, gute Effekte zu erzielen. Dennoch wird stets die Hautqualität verbessert, da ja körpereigenes Kollagen im Gewebe aufgebaut wird. Und dazu gibt es keine Narben wie bei Straffungen und auch kein OP-Risiko sowie nach der Behandlung keinerlei Einschränkungen, man kann sofort wieder seinen gewohnten Beschäftigungen nachgehen.

Gibt es Nebenwirkungen?

Googelt man das Wort "Thermage", dann landet man gleich bei ein paar echten Horrormeldungen: Frauen erzählen von Verbrennungen oder beschreiben, dass ihnen nach Behandlungen im Gesicht das körpereigene Fett regelrecht weggeschmolzen sei und sie nun weitaus älter aussehen als zuvor. Und ja, diese Erfahrungen gab es tatsächlich, allerdings können wir auch sofort wieder Entwarnung geben: Denn früher wurde die Behandlung oftmals mit lokaler Betäubung oder im Dämmerschlaf durchgeführt - so war der Schmerz nicht zu spüren und die Einstellungen waren viel zu stark. Durch diese massiven Anwendungsfehler kam es zu den negativen Wirkungen. Dank der neuen Geräte jedoch und der Wachheit der Behandelten kann dies bei erfahrenen Anbieterinnen und Anbietern nicht passieren.
Die Thermage wirkt bei jedem und jeder anders - daher ist der nicht betäubte und wache Zustand so wichtig, um den individuellen Schmerzlevel zu erkennen, welcher als Richtwert für die Einstellung der Energiezufuhr dient. Somit hat man im Moser Milani Medical Spa nur gute Erfahrungen bisher gemacht und keinerlei Nebenwirkungen festgestellt.

Wie verläuft die Behandlung?

Dank der fröhlich entspannten sowie professionellen Betreuung fühlt man sich sofort gut aufgehoben. Vor der Behandlung erfolgt ein aufklärendes Gespräch, bei welchem man unter anderem erfährt, dass man mit metallenen Implantaten besser auf die Thermage verzichten sollte. Sonst jedoch gibt es keinerlei Kontraindikationen - weder aufgrund von Besenreiser noch empfindlicher Haut.

Dann wird das Gerät angesetzt - bei mir, um die ersten lästigen Fältchen um die Augen zu verabschieden. Zunächst fühlt man nur etwas Wärme, die sich zu Hitze entwickelt und schließlich einen kurzen Pikser. Und genau zu diesem Punkt, will man auch hin: Der leichte Schmerz zeigt an, dass genügend Energie im Gewebe gelandet ist, um seine Wirkung zu entfalten. Dabei ist dieses Piksen jedoch leicht auszuhalten - und das sagt jemand, die wirklich, wirklich schmerzempfindlich ist!

Nach der Behandlung bemerke ich eine leichte Spannung und Rötung um die Augenpartie, welche nach wenigen Minuten schon wieder abgeklungen ist - Schmerzen sind absolut keine mehr zu verspüren.

Das Ergebnis nach 2 Monaten:

Wow: Die schnell durchgeführte und im Prinzip schmerzfreie, nicht invasive Behandlung hat mir tatsächlich ein paar Jährchen geschenkt! Meine Augenpartie ist gestrafft und praller, die Fältchen sind vermindert und ich fühle mich frischer. Und ich darf mich ja sogar noch auf weitere Verbesserung in den nächsten Wochen freuen!

Thermage: vorher - nachher
Vorher
Thermage: vorher - nachher
Nachher

Thermage-Behandlungen dauern je nach Größe der betroffenen Stelle 45-90 Minuten und kosten ab 2.200 Euro. Mehr Informationen erhältst du auf medspa.cc.

Thermage
Thema: WOMAN testet