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Tibetische Atemübungen

Tibetische Atemübungen sind ein echter Jungbrunnen: Sie animieren die Zellen und vitalisieren den Körper - hier die besten Techniken für zuhause.


Tibetische Atemübungen
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Übung für Beginner.

Täglich trainiert, sorgt diese Übung (Pranayama) für mehr Ruhe und Gelassenheit. So geht’s: Rechtes Nasenloch mit dem Zeigefinger verschließen, langsam und tief durch das linke einatmen, Luft anhalten. Nun das linke Nasenloch blockieren, kräftig und lang durch das rechte ausatmen. Dann umgekehrt ein- und ausatmen. Mehrmals wiederholen. Für Geübte: Dieselbe Übung kräftig und kurz ausführen, dann ruhig und sanft ein- und ausatmen.

Hilft gegen Verspannungen.

Wer Bewegung und Atem beobachtet, schult damit das Körpergefühl. Die richtige Atmung (synchron zur Bewegung) hilft sogar gegen Verspannungen. Übung: Mit dem Einatmen beide Arme heben. Atem kurz anhalten und mit dem Ausatmen die Arme nach hinten schwingen lassen. 5- bis 10-mal wiederholen.

Balance.

Der Oberkörper ist in drei Atemräume eingeteilt. Hände auf den Bauch (Unterer Atemraum) legen und hineinatmen. Nach einigen langen Atemzügen wandern die Hände zu den Rippen (Mittlerer Raum): Atem spüren, wie er vom Becken zum Brustkorb geht. Dann Finger aufs Schlüsselbein legen (Oberer Raum) und Atmung hinauffließen lassen.

Barbara Schaumberger