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In 20 Jahren sind die Hälfte aller Babys "Tinder-Kinder"

Im Jahr 2037 haben die Hälfte aller Kinder Eltern, die sich online kennengelernt haben. Kein Wunder, wenn man die Zahl der aktuellen Online-Beziehungen anschaut...


In 20 Jahren sind die Hälfte aller Babys "Tinder-Kinder"
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Vor einigen Jahren wäre man noch eher schief angeschaut worden, hätte man erzählt seinen Partner oder Partnerin online kennengelernt zu haben. Seit der Etablierung von Dating-Apps wurde das Ganze aber zur Norm. Immer mehr Menschen finden online zueinander – das schlägt sich auch in einer aktuellen Hochrechnung nieder. Die Online-Partneragentur "Parship" fand mittels Umfrage heraus: Über 700.000 Österreicherinnen und Österreicher haben ihre aktuellen PartnerInnen online gefunden. So kennen auch mehr als zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher zumindest ein Paar in ihrem Umfeld, das sich online verliebt hat.

"Tinder-Kinder" im Anmarsch

Obwohl Tinder zwar eine der meistgenutzten Dating-Apps auf dem Markt ist, ist sie durchaus nicht die einzige. Trotzdem fand das Phänomen der Babys, die aus Online-Beziehungen entstanden sind, diesen prägnanten Namen. Aus den aktuellen Zahlen resultiert die Folge, dass in rund 20 Jahren die Hälfte aller Eltern via Dating-Plattformen zueinandergefunden haben. Das behaupten Forschende der "Imperial Business School" in London. Das Phänomen trägt u.a. den klingenden Namen "Online-Baby-Boom", auch von "E-Babys" ist die Rede. Seit Anfang des Jahrtausends sind schätzungsweise 2,8 Millionen "Tinder-Kinder" zur Welt gekommen.

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Themen: Eltern, Kinder

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