Ressort
Du befindest dich hier:

Sober September: Mit diesen Tipps schaffst du einen Monat ohne Alkohol

Viele von uns kennen den "Dry January", aber vom "Sober September" hat man eher noch nichts gehört. Dabei ist es mehr als gut, zwischendurch immer mal wieder Alkohol-Abstinenz einzuhalten!

von

sober september
© Photo by Kelsey Chance on Unsplash

Der September ist schon einige Tage alt, aber es ist noch nicht zu spät: Man kann noch bei der "Sober September"-Challenge einsteigen. Ähnlich wie im "Dry January", wird auch hier einen Monat lang auf Alkohol verzichtet. Der Grundgedanke von beiden Abstinenz-Monaten ist es, den übermäßigen Alkoholkonsum der Vormonate (Weihnachtszeit & Sommer-Partys) auszugleichen. Gleichzeitig geht es aber auch um eine Art Neustart - einen Klick auf den Reset-Button.

Laut Ruby Warrington - sie betreibt einen antialkoholischen Club in New York - sind immer mehr junge Leute interessiert am Nüchtern-Sein. Im Englischen bezeichnet man das als "Sober Curious". Vor allem im September läuft man immer wieder dem Hashtag #SoberSeptember auf allen Social-Media-Kanälen über den Weg.

Kein Alkohol = super für die Gesundheit!

Man darf bei alledem nicht vergessen, welch negative Auswirkungen Alkohol auf die Gesundheit haben kann. 2018 haben ForscherInnen der Universität Sussex eine Erhebung mit 800 TeilnehmerInnen des "Dry January" 2018 gemacht. Sie wollten wissen, welche Veränderungen der Alkoholverzicht im Körper bewirken kann. Die TeilnehmerInnen gaben insgesamt an, dass sie sich sich nach dem Monat körperlich fitter fühlten. Sie hätten auch bessere Haut und mehr Geld im Börserl gehabt.

Einfach nichts trinken? Gar nicht so leicht!

Es klingt ja so leicht: "Lass einfach das Bier weg!", möchte man rufen. Doch wer sich bei seinen Mitmenschen (vor allem bei uns in Österreich!) so umhört, wird immer wieder auf Gegenwehr stoßen. Eine Kollegin hat den Selbsttest einige Monate lang gewagt. Das Ergebnis: sarkastische Sprüche, entgeisterte FreundInnen, Gruppenzwang und manchmal sogar Anfeindungen. Ein "Nein" zu akzeptieren, fiel einigen Leuten in ihrem Umfeld sehr schwer.

Doch was tun, wenn das eigene Umfeld wirklich oft und gerne trinkt, man aber trotzdem Interesse am "Sober September" hat? Wir haben drei Tipps für euch, wie ihr die Abstinenz-Challenge schaffen könnt:

Die Getränkekarte ist lang...

Mal ehrlich: Es ist so easy, einfach einen weißen Spritzer oder ein kleines Bier zu bestellen - dafür braucht man ja nicht mal in die Karte schauen! Doch es gibt noch so viel mehr - auch Virgin Cocktails, die manchmal sogar besser schmecken, als "The Real Thing". Keine Karte vorhanden? Soda-Zitron, Cola und Apfelsaft gibt es immer!

Inneres Mantra

Wenn dich die anderen sekkieren, führe dir vor Augen, warum du diese Challenge machst. Sei es ein gesundheitlicher Grund oder einfach die Lust daran, eigene Grenzen auszutesten. Es ist dein Körper - lass dich nicht so leicht aus der Reserve locken!

Antworten lernen

Manchmal würde man gerne bitterböse auf fiese Kommentare antworten, doch ein viel besseres Motto ist: "Kill them with kindness" - "Bekämpfe sie mit Freundlichkeit". Wenn du ruhig und besonnen bei deiner vorbereiteten Antwort bleibst, werden die NörglerInnen an dir abprallen.

Diese Artikel könnten dich auch interessieren: