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12 Tipps für den City-Trip nach Amsterdam

Das Venedig des Nordens bietet alles, was man sich für einen Städteausflug nur wünschen kann: Shopping und Sightseeing, Kultur und Fortgehkultur - wir haben daraus ein paar besondere Tipps gesammelt.

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Amsterdam
© Thinkstock

Die Wahrscheinlichkeit, sich in Amsterdam zu verlieben, ist relativ hoch. Jedoch in den Flair der Stadt, nicht unbedingt in einen Holländer. Wobei sich das ja nicht ausschließen muss. Aber zurück zur niederländischen Hauptstadt mit all seinen engen Gassen, den zauberhaften Kanälen - den Grachten - , der entzückenden, bisweilen windschiefen Architektur, den berühmten Museen, dem berüchtigten Nachtleben und vielem mehr:

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Die vielen Fahrräder gehören einfach zum Bild der Stadt. Alle sind hier auf zwei Rädern mit Muskelantrieb unterwegs. Und daher bewegt man sich auch als Gast auf Zeit auf einem "Fiets" am authentischsten. Und keine Sorge, die Distanzen in der Innenstadt sind auch für Nichtallzu-Sportliche leicht zu bewältigen.

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Mit festem Untergrund auf dem fiets, zu Wasser mit dem "grachtenfiets" - mit einem Tretboot durch die Grachten der Stadt. Die ganze Stadt ist von den Kanälen durchzogen, also lässt sich Amsterdam auch so sehr gut erkunden. Und dank vieler Anlegestellen, muss man auch nicht zum Startpunkt retour treten.

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Die bekannteste Einkaufsstraße liegt überaus zentral: Die Kalverstraat vereint all die üblichen Shopping-Verdächtigen, aber auch ein paar lokale Überraschungen. Darüber hinaus finden sich in der P.C. Hooftstraat internationale Labels sowie Schuh- und Schmuckgeschäfte.

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Wer nun eine kleine Stärkung braucht, wird dank der zahlreichen kleinen, charmanten Cafés bestens versorgt. Unser persönlicher Favorit: das "De Jaren" in der Nieuwe Doelenstraat 20 - 22 mit pittoreskem Gastgarten an der Gracht.

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Speisen im Gewächshaus: Im Restaurant De Kas in der Kamerlingh Onneslaan 3 diniert man in einem acht Meter hohen Gewächshaus - mit garantiert fangfrischem Gemüse. Reservierung wird empfohlen!

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Keine Sorge, wir schicken euch nicht aus einschlägigen Gründen oder zum Bewundern der Damen in den Schaufenstern in den Rotlichtbezirk, denn zweiteres wird von eben jenen ohnehin lautstark bekrittelt. Im selben Viertel haben sich viele heimische Designerinnen und Designer angesiedelt und firmieren gemeinsam unter Red Light Fashion Amsterdam.

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Eine der eigenartigsten, aber sicher auch einzigartigsten kulinarischen Erfahrungen sind die Fress-Automaten, die Hot-Dogs, Kroketten oder Hamburger für den schnellen Hunger zur späten Stunde parat halten. Zum Nachtleben dazu gehören ebenso die vielen Pommes-Frites-Stände, die neben einmalig knusprigen Pommes auch eine erstaunliche Anzahl an Saucen dazu bieten.

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Die meisten Häuser in der Innenstadt zeichnen sich schon nicht durch imposante Größe aus, aber eines weiß sie alle zu untertrumpfen: Das Haus Am Grachtenring (Singel 7) ist mit nur einem Meter Breite das schmalste Haus der Welt.

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Der Stadtteil Jordaan diesseits der Prinsengracht ist immer noch das alternative Zentrum der Stadt: Dereinst durchdrungen von besetzten Häusern und Hippies, blieb dieser progressive Geist erhalten und verzaubert dank den originellen Geschäften, freundlichen Lokalen sowie begrünten Hinterhöfen, den "Hofjes".

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Das Wissenschaftsmuseum Nemo, erdacht von Stararchitekt Renzo Piano, ist ein Beispiel der modernen Architektur. Das gesamte Konzept erinnert an ein Kreuzschiff, dessen Eindruck noch verstärkt wird, wenn im Sommer auf dem Dach Liegestühle zum Verweilen einladen.

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Wer Märkte und frische Lebensmittel liebt, der oder dem sei der Bauernmarkt vor der Noorderkerk empfohlen. Jeden Samstag ab sieben Uhr in der Früh gibt es hier Obst, Gemüse, Brot und vieles mehr im Angebot.

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Und last but not least: Es schadet nie einen Regenschirm dabei zu haben - schließlich stimmt das verregnete Klischee und man muss zu jeder Saison mit Regenschauern rechnen.

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