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Neun Tipps für einen City-Trip nach Barcelona

Die katalanische Hauptstadt ist das perfekte Ziel für einen Städteausflug und bietet sowohl kulinarisch, modisch als auch kulturell einiges - hier ein kleines Best-of.

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Neun Tipps für einen City-Trip nach Barcelona

Da geht einem auch im Herzen die Sonne auf!

© Thinkstock

Die zweitgrößte Stadt Spaniens hat alles, was man sich im Urlaub wünschen könnte: Meer, fast das ganze Jahr über Sonne und angenehme Temperaturen, eine sanfte Hügellandschaft, moderne Architektur als auch alte Festungsanlagen, hervorragendes Essen und gutgelaunte Menschen. Ob man nun die touristischen Highlights abklappert oder sich einfach vom dortigen Geschehen treiben lässt, man kann nichts falsch machen - es gibt überall viel zu entdecken. Unsere ganz persönlichen Favoriten haben wir euch hier zusammengefasst:

1

Die prominente Flaniermeile La Rambla, die das Stadtzentrum mit dem Meer verbindet, ist immer voller Menschen. Dort gelegen ist ebenso die schönste Markthalle von Barcelona, La Boqueria. Ganz aus Glas und Stahl konstruiert mit bunten Glasmosaiken verziert, bergen dessen über 2500 Quadratmeter einen Hort von Düften und Geschmäckern: Man schlendert vorbei an kunstvoll drapiertem Obst und Gemüse, frischem Fisch und Fleisch - so wird man hier auch der Vorliebe der spanischen Küche für Innereien ansichtig -, Süßigkeiten und vielem mehr.

Lust auf frisches Obst und Gemüse?
2

Süß geht es gleich weiter zur ersten Filiale der Bonbon-Manufaktur Papabubble (Carrer Ample 28), wo handgefertigte Süßigkeiten hergestellt werden und mittlerweile weltweit Schleckermäuler glücklich machen. Hier kann man live zusehen, wie die Köstlichkeiten fabriziert werden. Verkostung natürlich inklusive.

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Und weil wir von süßen Leckereien gar nicht genug bekommen können, pilgern wir nun zum stylishen Kuchentempel Bubó (Carrer Caputxes 10). Patisserie-Meister Carles Mampels verwöhnt einen hier mit katalanische Desserts der modernen Art. Genug vom Süßen? Dann kann gleich nebenan die gleichnamige Tapas-Bar besucht werden.

4

Ob wir nach all den Genüssen noch in spanische Kleidergrößen passen ist fraglich. Aber ein Besuch im Mango-Flagship Store (Rambla de Catalunya 66) zahlt sich auf jeden Fall aus. Wo alles begann: Von Barcelona aus eroberte das spanische Textilunternehmen die Welt, dennoch sind in der Heimat die Kleider und Co weitaus günstiger als in anderen europäischen Ländern.

5

Den besten Ausblick über die Stadt erleben leider nur Schwindelfreie: Denn mit der Hafenseilbahn geht es hoch hinauf: Gestartet wird am Hafen in 57 Meter Höhe am Hang des Hügels Montjuïc, über den 119 Meter hohen Torre Jaume zum 86 Meter hohen Torre Sant Sebastià. Überblicken kann man dabei große Teile der Stadt inklusive dem alten Hafen Barcelonas, dem World Trade Center und die im Hafen liegenden Fährschiffe.

Mit der Gondel vom Hafen hinauf zum Berg Montjuïc.
6

Ja, zugegeben, im Park Güell sind fast alle Touristinnen und Touristen, aber eben nicht ohne Grund! Der von Antoni Gaudí in den Jahren 1900 bis 1914 erschaffene und über 17 Hektar große und für alle kostenlos zugängliche Park bietet genügend märchenhaft-romantische Rückzugsorte sowie zahlreiche frei umherfliegende Papageien in den Palmen. Verzaubern lassen kann man sich von den behutsam und originell in die Landschaft eingefügten Wegen, Laubegängen, Mauern und Brücken.

Der märchenhafte Park Güell.
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Geht schon wieder etwas Zuckerhaltiges? Unser nächster Tipp ist nämlich gleich doppelt süß: EyesCream and Friends (Paseo Joan de Borbo 30) bietet leckeres Eis, aber das Besondere ist dessen Dekoration. Denn das Dessert schaut einem entgegen: Ein Paar essbare Zuckeraugen landen auf jeder Portion und verwandeln das schichtartig servierte Eis sofort in eine Figur aus der Sesamstraße.

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Zur Stärkung ein paar authentische sowie überaus wohlschmeckende Tapas? Absolut empfehlenswerte Tapasbars sind das El Xampanyet (Calle Montcada 22) mit günstigen und leckeren Appetithäppchen oder das gar nicht so leicht zu findende Can Paixano (Calle Reina Cristina 7) mit überaus schmackhaften Bocadillos.

Was darf's denn sein?
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Viele Museen der Stadt bieten einmal im Monat kostenlosen Eintritt an. Aber für einen Besuch in der Fundació Joan Miró (Avinguda Miramar, 71-75, Parc de Montjuïc) oder im MACBA Museum (Placa dels Angels) sind wir auch gerne bereit zu zahlen.
Erstere bietet einen einmaligen Überblick über das Werk von Miró, ist aber gleichzeitig Präsentationsfläche für innovative Kunstschaffende des 20. Jahrhunderts. Darüber hinaus genießt man auf der großen Terrasse nicht nur farbenfrohe Skulpturen Mirós sondern auch einen unverwechselbaren Blick über Barcelona. Zweiteres beeindruckt nicht nur mit inneren Werten moderner Kunst sondern ebenso mit dessen Architektur: Das avantgardistische Gebäude aus dem Jahre 1995 wurde entworfen von Stararchitekt Richard Meier und man fühlt sich einfach wohl im lichtdurchfluteten und mediterran anmutenden Gebäude.

Themen: City-Trips, Reise